Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1534704
72 
Capitel. 
und so kam dieses Elandelsgeschäft wirklich zu Stande. Im 
Jahre 1660, den 15. December, schlossen sich die beiden 
genannten Personen zu einer Compagnie zusammen und 
nahmen Reinbrandt als ihren Gehilfen an, dessen Aufgabe 
es sein" sollte, der Compagnie als Sachverständiger mit Rath 
und 'l'hat beizustehenß) Für diese seine Bemühungen 
wurden ihm freie Wohnung, Speise und Trank zugesichert; 
dagegen sollte er keinen Antheil haben an dem Besitzstande 
oder Verdienste der Compagnie. (Damit die Insolvenz Rem- 
brandfs der Compagnie keine Vermögensverluste zufügen 
konnte.) 
In demselben Actenstücke verpflichtet Rembrandt sich 
gleichzeitig für den Fall "dass er wiederum in die 
Lage kommen sollte, durch Malen etwas zu ver- 
dienen", alles, was er daraus gewinnt und einnimmt, da- 
zu verwenden, 
rauf 
die Auslagen zu vergüten, 
Welche 
seinem 
Sohne, sowie Hendrickje Stoffels 
und Alimentation" erwachsen 
durch seine "N 0th du rft 
sind, "seit er Vermögens- 
abtretung vollzogen hatte." 
Titus giebt seine diesbezüglichen Auslagen auf 950 Gld. 
und Hendrickje Stoffels auf 800 Gld. an, Welche Schuld 
Rembrandt 
anerkennt. 
Dass 
der 
That 
VOTI] 
Ende 
des 
Jahres 
1656 
ab 
bis 
1660 
Inindestens zum März 
gar keine, 
oder doch 
keine irgend 
wie bedeutendere Einnahmen gehabt haben kann, 
daraus hervor, dass er im Laufe von 4 Jahren 
geht auch 
nicht ein- 
mal das bezahlt hatte,  
vom 44. bis 21. December 
oder bezahlen 
1656, als er 
konnte,  was er 
sein Haus verliess 
und 
in 
dem 
Gasthofe 
"zur 
Kaiserkrone" 
wohnte, 
daselbst 
verzehrt 
hatte. 
Oud-Holland, Jahrgang 
Siehe 
Ablief. 
III, 
100.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.