Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1538468
448 
Theil. 
Capitel. 
danken fortgesetzt nicht nur zu concipiren, sondern auch 
durch sein Leben hindurch zu vollendeten Kunstwerken zu 
formen im Stande ist, welche „unvergängliche Wirkung auf 
die sittliche Kraft auch noch späterer Geschlechter üben", 
Wenn der Schwächling ewige Gestalten, Typen hoher und 
edler Menschlichkeit mit seinem Geiste zu erfassen und 
darzustellen 
vermag, 
Warum 
streben 
noch dem Guten 
wir da 
nach? warum schwätzen wir da noch von einem kategorischen 
Imperativ und von einem stricten Pflichtbewusstsein als 
einer Nothwendigkeit eines gesunden, tüchtigen und leistungs- 
fähigen Geistes?! 
Aber aller Welt ist durch die leuchtenden Beispiele 
der letzten Jahrzehnte unserer Geschichte die grosse Be- 
deutung dessen zum vollen Bewusstsein gekommen, Was 
man "Charakter" nennt: als eine constanteYVillens- 
richtung, 
deren 
ethischer 
Beschaffenheit 
alle 
übrigen dem Menschen innewohnenden Begabungen 
sich unterordnen und 
Mensch kann wahrhaft 
dienen.  
gross sein. 
Nur 
ein 
guter 
Das 
aber 
ist 
die 
Befriedigung 
eines 
grossen 
und 
guten 
Geistes , 
dass 
Werke 
schafft, 
die 
der 
schlechte 
Mann 
nicht 
hervo rzubringen 
vermag. 
Es 
ist 
oft 
die 
einzige 
friedigung 
während 
eines 
sorgenvollen 
Lebens, 
bedeutet 
die 
Spannkraft , 
die 
Hoffnung 
und 
Lebenslust, 
und 
wird 
neben 
der 
Freude 
E111 
der 
That 
als 
Aufgabe 
empfunden, 
als 
die 
Pflicht, 
ein 
empfangenes 
Pfund 
nützlich 
anzuwenden. 
Moral und Intelligenz sind nicht unnütze Dinge in der 
Welt; ohne sie giebt es keinen Künstler des höheren Stils. 
Ein solcher muss ein Ideal haben und kann nur eine in sich 
selbst 
liehen 
sein. 
harmonisch vernünftige und innerhalb der mensch- 
Geistesentwickelung hochgesteigerte geistige Einheit
        

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