Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1538362
438 
Theil. 
Capitel. 
Für 
den Gelehrten 
freilich, 
für 
den Kunsthistoriker, 
den 
Museumsdire ctor, 
für 
den 
die 
Wahrheit, 
die 
der 
Wirk- 
lichkeit entsprechende Erkenntniss, Alles hätte sein sollen, 
giebt es bei Fälschungen keine Entschuldigung. 
Die älteren aber hatten sich in die althergebrachten 
Autorbegriffe eingelebt und die 
alten. Von den Kunsth  n d 1 e r n 
jüngeren lernten von den 
aber kann man nicht mehr 
verlangen als von den Kunstgelehrten; sie 
und gar nicht im Stande, sich dem Irrthum 
materiell zu entziehen. 
waren 
geistig 
ganz 
oder 
Für 
den 
Irrthum 
verantwortlich 
machen 
wäre 
dessen gerechtermaassen 
dischen Kunsthändler des 
Niemand als diejenigen hollän- 
XVII. Jahrhunderts, welche durch 
die Fälschungen der Radirungen B0l's und anderer Künstler 
der Nachfrage nach "Rembrandifschen Radirungen" entgegen- 
kamen und diese günstige Conjunctur benutzten, um sich 
Wider besseres Wissen einen Gewinn anzueignen. Aber auch 
sie handelten unter dem Impulse des Augenblickes und hatten 
keine Ahnung davon, welche Verwirrung sie anrichteten und 
in welch einem trüben Lichte durch die Consequenzen ihrer 
Handlungsweise 
die grosse Zeit Hollands den Späterlebenden 
erscheinen 
würde. 
Die 
durchschneidende 
Erkenntniss 
und 
Klarstellung 
konnte 
nur 
erst 
in 
UIISBPBF 
Zeit, 
nur 
bei 
IIIISGTGII 
klar 
zugänglichen 
der Wissen- 
präcisirten Begriffen und bei der Fülle des uns 
empirischen Materials erfolgen und war Sache 
schaft. 
Ich habe den Kampf der Tradition mit der neuen Er- 
kenntniss in mir selbst ausgefochten; meine Beweise, gestützt 
auf die absolut feststehenden Principien der menschlichen 
Geistesentwickelung und belegt durch eine beträchtliche und 
jedenfalls ausreichende Anzahl aufgefundener echter Be-
        

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