Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1538215
entstanden 
Wie der lrrthum über Rembrandt 
4923 
Dass diese Erweiterung des Geistes die zur Zeit noth- 
wendige war, sehen wir an der grossen Zahl bedeutender 
Manner der verschiedenen Culturvölker, welche sich gleich- 
zeitig mit der Kunst der Alten beschäftigten. 
Herder sagt in seinem „Denkmal für Johann Winckel- 
mann", S. 31: "Warum sollte ich hier nicht die Gabe des 
Himmels rühmen, die sich eben in den Jahren, in denen 
Winckelmann schrieb, hie und da und dort und hie ausgoss 
und Einen Geist der Untersuchung des Schönen in den 
verschiedenen Männern regte. Winckelmanns und Mengs, 
Lessings und Kästners Abhandlung über das Schöne u. f. 
kamen beinahe zu Einer Zeit ans Licht, veranlassten und 
weckten einander. Und da beinahe zu eben der Zeit Hut- 
cheson und Home, Burke und Gerard in Britannien schrieben 
und in Frankreich Diderot die Ideen Shaftesburys, Andre's 
u. a. weckte; so dünkt mich, werden die Spuren dieses Zeit- 
alters in solcher Materie wohl unverlöscht bleiben und das 
erbeutete Gute auf die Nachwelt erben." 
Jene Zeit hatte demnach andere Aufgaben als in die 
Kunstgeschichte der Holländer Klarheit zu bringen; dieses 
musste nothwendig einer späteren Zeit hinterlassen werden. 
Neben der unendlichen Fülle des Stoffes, um welchen 
die humanistischen Bestrebungen den Menschengeist be- 
reicherten, mussten die Werke einer erst jüngst vergangenen 
Zeit, aus der die Holländer eben erst herausgetreten waren, 
Zurütstüfeniä F dinand B01's waren gleichsam wie auf 
 e 61'   
eine äfuseleäntstanden an welcher der Strßm der gelstlgen 
1" 1 
 "lk b lenkt 
Fortentwickelung der grossen Cultulvo er una ge 
vorüberfloss. 
Hochdeutsche und niederdeutsche Cultur, durch die 
Trennung der Länder in Folge der Habsburgischen Erbfolge
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.