Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1538177
W ie 
der Ir; 
entstanden ist. 
über Rembrandt 
rthum 
419 
ländischen Maler besprochen werden und von den neueren 
nur einige Genre-Maler, besonders Dou, sodann Caspa-r 
Netscher, Schalcken u. a., die dem Zeitgeschmack entsprachen. 
Anders ist es bei Descamps, dessen „La vie des peintres 
Flamands et Hollandais" von 1753-1764 erschien. Er 
kannte 
bereits 
die 
verschiedensten 
Werke 
"Bembrandifs", 
hatte die voraufgegangene Literatur über ihn studirt und 
verschiedene Sagen über ihn gehört und gelesen. In seinem 
Buche finden wir Rembrandt darum als unersättlichen Geiz- 
hals dargestellt, als Sonderling, treulosen Freund und crassen 
Egoisten. An seinem Urtheile über die Werke bemerkt 
man, dass er 
was man dem 
Gutes und 
Rembrandt 
Schlechtes 
zuschrieb. 
gesehen haben muss, 
Die Portraits schätzt 
er am höchsten und meint, sie seien von grösster Natur- 
Wahrheit und Kraft. Die Radirwerke sind ihm natürlich in 
grosser Zahl bekannt, und er spricht Houbraken 
dass diese besondere Radirkunst Rembrandfs 
darin nach, 
Geh eimniss 
gewesen sei,  woraus hervorgeht dass auch er jene 
irefflichen Radirwerke alle dem Rembrandt zuschreibt. 
VOF- 
Descamps ist selbst in den Niederlanden gewesen, und 
ihm war darum eine Anzahl von Werken bekannt, welche 
n o ch nicht 
Ferdinand B01 
in den Kunsthandel gekommen waren. 
schätzte er unter den "Schülern Rembrandtfs" 
am 
höchsten 
und 
erzählt 
W35 
am 
interessantesten 
und 
Wichtigsten ist  B01 sei von seinem Lehrer geliebt worden, 
habe die Malweise desselben nachgeahmt und niemals ver- 
lassen und sei ihr so nahe gekommen, dass der 
Lehrer und der Schüler manchmal verwechselt 
worden 
seien. 
Die 
Paläste 
der 
Fürsten 
und 
der 
Grossen 
seien 
mit 
den 
Werken 
B01: 
geschmückt 
gewesenundfernerüvörtlich): „ermalte viele Historien- 
bilder und eine grosse Anzahl Portraits; der grösste 
2731
        

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