Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537994
Wie 
Irrthu m 
über 
Rembrandt 
entstanden 
401 
verschollen. 
Jedenfalls 
mu S S 
dem 
Baldinucci 
durch 
Leute, 
die von Amsterdam kamen, etwas derartiges berichtet 
worden sein?) (Von Bernhard Keil hat er diese Nachricht 
wohl nicht empfangen, da derselbe in den sechziger Jahren 
des XVII. Jahrhunderts wahrscheinlich schon in Rom lebte.) 
Rembrandts wechselvolle Lebensumstände waren dazu 
angethan, die Phantasie der Menge zu beschäftigen: man 
hatte seinen Reichthilm gekannt," seine berühmte Kunst- 
und Raritäiten-Sammlung gesehen, und Niemand aus dem 
Publicum glaubte an seine spätere Verarmung;  seine 
Zurückgezogenheit und Menschenscheu im Vergleich zu seiner 
früheren Anwesenheit bei allen Aucti-onen und seinem Her- 
umstöbern bei Trödlern und auf allen Märkten wusste sich 
Niemand zu erklären und man hielt ihn deshalb für einen 
Sonderling. Diese dem Publicum, selbst seinen Schülern 
unaufgeklärten Lebensverhältnisse waren die Ursache, dazu, 
dass sich schon während seiner Lebenszeit die Sagenbildung 
seiner Persönlichkeit bemachtigte, nach seinem Tode die 
wunderlichsten Blüthen trieb und einen mit so verschiedenen 
und widersprechenden Eigenschaften begabten Menschen 
aus ihm erdichtete, wieer niemals existirthat, noch auch 
jemals existiren konnte. 
Es ist interessant, zu beobachten, wie der durch eine 
glückliche Verkettung günstiger Umstände und Zeitverhält- 
nisse früh erworbene Ruhm, Welcher durch die seinem 
Namen fälschlich zugeschriebenen Radirungen erhöht, ihm 
"das Prädicat des "Hgirossen Rembrandt" eingetragen hatte, 
von seinen Zeitgenossen dauernd als Thatsache hingenommen 
wurde und sich in der Literatur niederzuschlagen beginnt. 
1) Baldinucci erzählt, 
Schweden ausgewandert. 
Rembrandt 
sei 
im 
späteren 
Leben 
nach
        

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