Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537873
Wi 
6 
der 
rthum über 
entstanden 
Rembrandt 
389 
und 
sein 
dass 
glänzendste Amsterdams werden sollte, dahin ging 
Ehrgeiz;  dass sie das wurde; beglückte ihn;  
man sie überall besprach und rühmte, befriedigte 
seinen Stolzß) 
Wäre Rembrandts Ehrgeiz darauf gerichtet 
der erste Künstler Amsterdams zu werden, so 
seine Zeit zur Ausübung seiner Kunst verwendet 
selbe nicht mit Nebendingen erfüllt. 
gewesen, 
hätte er 
und die- 
Der Ruf der Reinbrandtschen Sammlung kam aber 
dem Künstler Rembrandt zu statten, wie dies Sandrart 
richtig erzählt, indem er angiebt, dass Rembrandt "deswegen 
von Vielen gerühmt und hochgepriesen wurde". Das Publi- 
kum sprach von seinen Kunstschätzen und erklärte sich 
dieselben aus dem Reichthum, den er durch seine Kunst- 
leistungen erworben haben müsse. Auf diese Weise 
verwirrte sich der Begriff der Menge, und in ihrer Meinung 
wurde Rembrandt in erster Reihe der grosse, reiche und 
berühmte Künstler.  Diese Meinung des Publikums trug 
ihm viele Bestellungen ein. Liess Rembrandt auf Erledigung 
derselben lange Zeit warten, so glaubten die Besteller, er 
sei mit künstlerischen Arbeiten überbürdet und könne die- 
selben 
nicht 
SO 
bald 
erledigen. 
Houbraken erzählt, das Publikum habe „viel Geld und 
gute Worte gegeben und doch auf die Bilder noch lange 
warten-müssen". Diese Erzählung eines Nachgeborenen 
wird durch die WVorte Baldinuccits (also Bernhard Keils) 
dahin berichtigt, dass Rembrandt zum Theil deshalb so 
lange auf die bestellten Bilder warten liess, weil er ausser- 
x) Nach Filip von Zesen befanden sich zu Amsterdam noch zwei 
Sammlungen ähnlicher Art, doch diese waren nicht so vielseitig als die. 
jenige Rembrandfs und erstreckten sich nicht auf Kunstwerke.
        

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