Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537665
ä 
Theil. 
Capitel 
ungleichem 
Format 
und 
auf 
verschiedenes 
Material 
malen 
und 
Es 
sollte, Wäre ein ganz ausnahmsweiser Fall 
dem künstlerischen Gefühl für Harmonie. 
widerspräche 
ist dies aber 
am wenigsten anzunehmen, wenn der Künstler, wie in diesem 
Falle, etwas besonders Gutes und Gleichwerthiges zu liefern 
beabsichtigte. 
Sodann sind die Bilder dieser Folge keineswegs von 
gleicher Tüchtigkeit, Weder im allgemeinen Können, noch in 
Technik und Composition. Wer die Daten der Ablieferungs- 
zeit unbeachtet lässt und nur nach der Composition und 
dem Grade der künstlerischen Tüchtigkeit urtheilt, welche 
sich in denselben bemerkbar macht, wird sicherlich glauben, 
die Bilder der Himmelfahrt und Auferstehung seien die 
frühesten und darum die unvollkonnnensten dieser Werke, 
und wird die Kreuzesaufrichtung und -Abnahme für reifere, 
durchdachtere und darum später entstandene Werke ansehen. 
 Thatsächlich weiss man nicht, was aus den Rembrandt- 
schen Bildern der Passionsfolge geworden ist. Möglicher- 
weise sind dieselben bei dem Brande des Schlosses, des 
ßsogen. "Moritzluxis", im Haag am Anfange des XVIII. Jahr- 
hunderts untergegangen. 
Dass B01 ebenfalls eine Passionsfolge gemalt hat, muss 
man aus dem Gesammtstoffe schliessen, den er behandelte. 
XVIII. 
J ahr 
Zudem findet sich einer Acte zufolge von der Hand des im 
1I. Capitel erwähnten Frans van Ornmeren, welcher ein so- 
genannter "Malknecht" B0l's war, im Hause Bol's ein Bild 
der Kreuzesabnahzne vor, Wodurch es ebenfalls wahrschein- 
lich wird, dass von B01 das Thema der Passion Christi 
malerisch 
behandelt 
worden 
ist. 
Die beiden Bilder der Kreuzesaufrichtilng und -Abnahme 
in München zeigen unverkennbar BoTs Hand, während man 
geneigt sein könnte, die Grablegung daselbst für eine Copie
        

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