Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537607
36l 
Theil. 
Capitel. 
Compositionen befindlichen Bezeichnungen verschieden und 
so aufdringlich hingesetzt, wie es selbst einem Vliet das 
künstlerische Gefühl nicht gestattete, sie auf den eigenen 
Stichen anzubringen. Diese Erwägung, sowie der Umstand, 
dass wir es hier mit einem gewöhnlichen Aushilfemittel 
schlecht unterrichteter Falscher zu thun haben, nämlich die 
Zehner der Jahreszahlen so zu schreiben, dass sie beliebig 
gelesen und gedeutet werden können (welches auf so 
vielen Oelbildern mit Erfolg angewendet worden und auch 
bei den beiden Stichen des "Hieronymus" und der "Taufe 
des Kämmerers" zur Anwendung gekommen ist), lassen mit 
Sicherheit auf eine Fälschung schliessen. Die Jahreszahl 
auf dem Blatte des "Hieronymus" sowohl als auf dem des 
"Kämmerers" kann für 1631, aber auch, und zwar noch 
leichter, für 167i gelesen werden?)  Man sieht also auch 
hieraus, dass diese Blätter für die Feststellung Rembrandt- 
scher Werke keine Beweiskraft haben. Näher auf diese 
Stiche und deren eventuelle Originale einzugehen, ist hier 
nicht möglich. Was die "Taufe des Kämmerers" anlangt, so 
existiren mehrere Oelbilder, welche als dem Stiche zu Grunde 
liegende Originale angesehen worden sind und welche das 
Namenszeichen Rembrandts tragen. Herr Dr. Bode aber 
lässt nur das in der Grossherzoglichen Galerie zu Oldenburg 
befindliche als ein Originalwerk gelten. 
Indessen ist es nach dem Vorangegangenen klar, dass 
aus der berühmten "Technik des Meisters", träte die- 
selbe auch nur erst in ihren Anfängen bei einem Bilde her- 
vor, auf ein Werk Rembrandts nicht mehr geschlossen 
l) Die Zahl 3 ist von Vliet selbst 
anders und sehr deutlich geschrieben. 
auf den 
eigenen Radirungen 
ganz
        

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