Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537389
w 
Theil. 
Capitel. 
hat 
auf 
diesem 
Bilde 
den 
Horizont 
das 
obere 
sechste 
 Ketel, in seinem grossen Schützen- 
)riz0nt sogar über die Bildhöhe hinaus; 
van "Valkert legen auf ihren grossen 
Horizont entweder in das obere Drittel 
Siebentel gelegt.  
stückß) legt den H01". 
van der Voort und 1 
Portraitstücken den H 
der 
Bildfläche 
oder 
noch 
etwas 
über 
dasselbe. 
Elias in seinem Regentensttick des "Spinnhuis" thut 
dies ebenfalls noch. (Der Horizont des Bildes liegt genau 
in glg Höhe.) Auch de Keyser hat den Augenpunkt bei 
manchem Portrait noch so hoch gelegt, dass man besonders 
bei sitzenden Figuren den Eindruck gewinnt, als würde der 
Stuhl sammt der Person aus der schiefen Ebene des Bildes 
herausrutschen und dem Beschauer vor die Füsse fallen, 
wie z. B. auf seinem Portraitstück "ein Kaufmann mit seinem 
Commis" in der National-Gallery zu London.  
Die zu hoch gelegte Horizontlinie erschwert Zeichnung 
nnd Composition und die realistische Loslösung der darge- 
stellten Personen vorn Hintergrunde; sie lässt die sich stark 
erhebende Bodenfläche als schiefe Ebene erscheinen und 
beengt 
den 
oberen 
Raum, 
SO 
dass 
diese 
Bilder 
bei 
der 
8.115 
dieser Horizontlage sich ergebenden grossen Ausdehnung in 
die Tiefe etwas Gedrücktes erhalten. 
Den Landschaften giebt der hochliegende Horizont einen 
unwahren, componirten Charakter. Der Vordergrund ist ohne 
Bedeutung, denn er wird von dem alles überragenden Hinter- 
grunde völlig erdrückt. Keine Baumpartie, kein Felsen Wirkt 
gross und gewaltig, alles bekommt einen coulissenhaften 
Anstrich, denn es gehören sehr viele Motive dazu, eine 
Bodenfläche von grosser Ausdehnung zu füllen. Den Bildern 
zu Amsterdam. 
Ryk smus eum 
Im
        

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