Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537365
 
Theil. 
Capitel. 
deutlich 
sehen. 1) 
und lesbar 
Ueber dem 
(Schwarz unter Braun) sich abheben 
linken Flügel des Adlers befindet sich 
ein grosses Monogramm, 
geben wird. 
welches 
unter 
19b 
Wiederge- 
Den 
die 
für 
das Amster- 
damer 
Rathhaus 
bestimmt 
waren, 
gingen 
Oelfarbenskizzen 
voran, welche ebenfalls latente Bezeichnungen aufweisen. 
Wie weit die Compositionsweise seiner Historienbilder 
sich 
auf 
Gerritsz 
CLIYP 
stützt, 
lässt 
sich 
augenblicklich 
noch nicht feststellen. Leider sind 
Historienbilder J. G. Cuyp's vorhanden 
nur noch wenige 
und von diesen ist 
mir 
leider 
keines 
bekannt. 
In 
seinen 
frühen 
Compositionen 
wählt 
B01 
die Form 
des hochgestellten spitzen Dreiecks für die Aufstellung seiner 
Figuren. Eine derartige Composition finden wir z. B. in 
dem Bildchen seiner "Darstellung im Tempel", im Besitze 
des Herrn Consul Weber in Hamburg. 
Bei seinen späteren Compositionen mit mehr Figuren 
arrangirt er seine Gruppen in ein System von verschieden 
aufgestellten Dreiecken, wie in seinen Historienbildern des 
„Cajus Duilius", des „Pyrrhus und Fabritius", in der "Kranken- 
heilung" (dem sogenannten„Hundertguldenblatte"), der "Ehe- 
brecherin vor Christus", dem "Opfer Salomds" und anderen. 
Die Composition des letztgenannten Bildes muss als eine 
seiner gelungensten und schönsten angesehen werden; 
Linienführung und Verhältnisse sind in hohem Grade har- 
monisch 
und 
das 
Auge 
folgt 
dem 
Aufbau 
der 
Gruppe 
in 
allen 
Einzelheiten 
mit 
hoher 
Befriedigung. 
1) Man ziehe unterhalb des emporgezogenen Fusses des Ganymed 
eine Linie zum linksseitigen Bildrande, so wird man die hier erwähnte 
Bezeichnung leicht auffinden. S. dieselbe unter Nr. 19.
        

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