Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537268
ß 
Theil. 
Capitel. 
einem Thiere spielen; hier mit einer Ziege, dort mit einem 
Schäfchen, ein Motiv, das doch unbedingt Weit eher auf 
einen Thiermaler als auf de Keyser deutet. 
Die 
beiden Bilder 
können 
nur 
derselben 
Schule 
gehören, wenn nicht demselben Künstler; sie sind jedoch 
ihrer Entstehungszeit nach getrennt. Das erstgenannte 
Portraitstück gehört einer früheren, das zweite einer späteren 
Epoche an. Das zweite Bild zeigt einen eigenthümlich 
ernsten Charakter, der sich nicht nur in den Mienen der 
Persönlichkeiten, sondern auch in dem dunklen Lauhwerk 
und in den schwarzen Kleidern ausprägt. Dieser Ernst 
wird allein durch das freundliche Kinderlächealn der beiden 
jüngsten Familiensprösslinge gemildert; ohne dieses würde 
die Stimmung des Bildes eine schwermüthige sein. 
Das erstgenannte Familienbild ist in heitere Stimmung 
getaucht: den Hintergrund bildet eine sonnige Landschaft, 
welche nach links von Bilumen abgeschlossen wird. Im 
Vordergrunde glückliche Eltern, mit Blumen spielende Kinder, 
ein Bild des Frohsinnes.  
Ferdinand B01 hatte dem vortreälichen Jac. Gerritsz 
Cuyp sehr viel zu danken. Bei keinem anderen Lehrmeister 
hätte sein Genie so viele sichere Stützpunkte finden können, 
denn J. G. Cuyp war, wie wir gesehen haben, Landschafts-, 
Thier- und Portraitmaler. 
 Ueber den Einfluss Cuyp's auf F. B01 nach diesen ver- 
schiedenen Richtungen behalte ich mir vor, mich gelegent- 
lich des Näheren auszusprechen, desgleichen über die Be- 
Ziehungen Alb. Cuyp's zu Ferd. Bol. Es sei hier nur erwähnt, 
dass die Aehnlichkeit zwischen den beiden letzteren zu Ver- 
wechselungen der beiden Meister geführt hat. Als ein Bei- 
spiel nenne ich das Bild "Hahnenkampf" im Byksmuseum
        

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