Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1537133
Die 
Helldunkelmalerei, 
und 
der Realismus 
B01. 
315 
die 
höchste 
Form 
der 
Malerei 
und 
kann 
überhaupt 
nicht 
übertroffen 
werden. 
B01 ist ungeschminkt, gross und wahr in den1 Ausdruck 
seiner Gefühle, erhaben in seinen Grundstimmungen. 
Der Grundaccord 
der Seele des schaffenden Künstlers 
ist 
das 
Gefühlsleloen 
seiner 
Nation; 
seine 
Ideale 
sind 
die- 
jenigen, auf deren Verwirklichung die allgemeine Geistes- 
entwickelung der Menschheit hinstrebt; seine Auffassung, 
seine "Weltanschauung und Welterklänlng hat er mit dem 
G eiste 
seiner 
Zeit 
gemeinsam. 
B0l's Werke begreifen den gesammten Geist jener grossen 
Entwickelungsepoche seiner Nation in sich. Es ist  zur 
Ehre seiner Nation sei es gesagt  holländische Mensch- 
lichkeit, Toleranz, Sorgfalt, Liebe bei aller Kraft des Selbst- 
erhaltungswillens, Welche wir in des "grossen Künstlers 
WVerken nachempfinden und bewundern. Wir können sie 
nachempfinden, weil auch wir in einer grossen Zeit der 
Geistesentwickelung leben. 
F. B01 
schuf 
hundert Jahre 
nach 
den grossen Italienern. 
Ab er 
welche 
hundert 
Jahre 
sind 
das 
gewesen 
fü 1' 
den Menschengeist! 
aufgegangen und welche 
Welche Erkenntnisse 
Entwickelung hatte er 
waren ihm 
genommen! 
Das 
Gebäude 
des 
Himmels 
W 31' 
die 
Unendlichkeit 
erweitert und die Bewegungsart der Himmelskörper war 
nachgewiesen: der Menschengeist hatte das Wesen der Natur 
als eines gesetzmassigen Organismus begriffen. Es charak- 
terisirt jene Zeit, wie sich im Anschluss an die allmählich 
sich wandelnde Weltanschauung neue philosophische Systeme 
entwickeln, wie der Menschengeist messend den Weltraum 
zu begreifen und unter die Gesetze seiner Vernunft zu ziehen 
sucht und sich auf allen Gebieten in das Wesen der Allnatur
        

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