Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536980
äol 
Theil. 
Capitel. 
Schützenbilder, welche später noch aus den 
Doelen nach dem Stadthause gebracht wurden, 
die hier aufgehangenen Bilder hätten verdrängen 
sollen, welche gleichsam bereits Kinder des 
Hauses waren. Das Aufhängen und Einreihen grosser 
Bilder ist übrigens bei so verschiedenen Formaten unbequem 
und schwierig;  ausserdem werden die Wände leicht 
dabei beschädigt;  oder es treten, wie man weiss, nach 
Abnahme lange an einem Platze belassener Bilder Schmutz- 
streifen hervor, die sich bei anderem Arrangement nicht 
völlig verdecken lassen;  dazu kommt, dass an den un- 
bedeckten Wandflächen die Tapete verblichen ist, unter 
den Bildern dagegen nicht;  Gründe genug, die einmal 
aufgehangenen Bilder an ihren Plätzen zu belassen, wenn 
man nicht etwa der Abnahme der Bilder noch eine u1n- 
fangreiche Renovation der Säle folgen lassen wollte.  
Dazu aber kam, dass die neuen Ankömmlinge, welche von 
den Doelen nach dem Stadthause gebracht wurden, mehr 
als die daselbst befindlichen gedunkelt sein mussten, 
weil sie durch Rauch und Staubl) mehr als diese zu leiden 
hatten. Sie werden also auch aus diesem Grunde die 
Bilder aus den Kriegsrathssälen nicht verdrängt haben. 
Diese Nachkömmlinge sind so, wie es mit früher über- 
brachten Bildern gel1alten wurde, wahrscheinlich in ver- 
schiedene Säle vertheilt worden, wo es noch Platz für 
sie gab.  
 Herr D. C. Meijer führt in seinem Aufsatze aus, dass besonders 
im Saale der Cloveniersdoelen einerseits Versammlungen stattfanden, 
bei denen geraucht wurde, und dass der aus dem Kaminofen aus- 
schlagende Rauch riesenhafter Torffeuer dazu beigetragen hat das da- 
selbst seiner Zeit befindliche Schützenstück Rembrandfs zu schwärzen
        

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