Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536906
292 
Theil. 
Capitel. 
Die Aquarell-Skizze in dem Album des Ihr. D. de Graef 
von Poelsbroek aber ist vielleicht die Copie eines Entwurfes 
des Meisters zur "Nachtwache". Näheres über diese Aquarelle 
zu gelegener Zeit. 
Interessante Seitenstücke zu der genannten Aquarelle 
und der Copie der "Nachtwache" sind die Skizze und eine 
Copie des Doelherren-Stückes von van der Helst, welches 
das von Coinmelin verbürgte Portrait des B. Kocq enthält; 
denn auch diese Skizze befindet sich in dem Album der 
Erben des B. Kocq und auch die Copie des v. d. Helsfschen 
Bildes, welche sich jetzt im Louvre befindet, stammt aus dem 
Besitze des Banning Kocq. Denn Houbraeken führt diese 
Copie als in dem Besitze des Graef van Poelsbroek, also 
Banning K0cq's Erben, auf. 
Auf dieser in dem betreffenden Album befindlichen Skizze 
des v. d. Helsfschen Bildes stehen ganz einfach die Namen 
der vier Doelherren richtig angegeben, und es ist keines- 
wegs von dem „jungen Herrn von Purmerland" die Rede, 
wie bei der Skizze der "Nachtwache". Diese einfache 
Namensangabe, sowie der Umstand, dass auch die Copie in 
Oelfarben aus dem Besitze des Banning Kocq und dessen 
Erben stammt, sind Beweise dafür, dass jene Skizze der 
"Nachtwache", auf welche sich die besprochene irrthümliche 
Angabe oder Aufschrift bezieht, Wohl ein späterer Erwerb 
dieser Familie sein dürfte. 
Eigenthümlich ist es, dass auf dem grossen D0elherren- 
Stück des van der Helst, nach oder zu welchem die Skizze 
im Album und jene Copie angefertigt worden sind, der Name 
des Banning Kocq fehlt, während die Namen der drei 
anderen Doelherren auf einer schwarzen Tafel, die an dem 
Tische lehnt, an welchem die Herren sitzen, noch zu lesen 
sind.  Eine Aufklärung dieser Thatsache giebt uns der
        

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