Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536631
"Nachtwache  
Die 
265 
Figuren des Vordergrundes nicht zu verletzen und lieber 
ein Paar gleichgültigere Personen des Hintergrundes links 
fortgenommen. Es hat also bei dem Abschneiden Ueber- 
legung gewaltet, die sich auf eine Anschauung stützen 
musste, und darum nur zu einer Zeit möglich war, in der man 
die Einzelheiten noch erkennen konnte, zum mindesten den 
Trommler rechts. Van Dyk aber giebt an, das Bild sei wie 
"übertheert" gewesen, also ganz und gar unkenntlich. Auch 
aus diesem Grunde müsste die Verstünimelung schon lange 
VOT 
van Dyk's Entdeckung geschehen 
Wie aber lässt sich das mit 
sein. 
einer 
Identität 
der 
"Nachtwache" 
und 
des 
Re1nbrandt'schen 
Portrait- 
StÜCkGS, 
welches 
noch 
i 111 
Jahre 
1748 
in 
den 
C10- 
veniersdoelen gewesen ist, vereinigen? 
Es genügt schon allein um diese Identität 
unmöglich 
erscheinen 
lassen 
und 
verneinen. 
für 
Ganz anders freilich urtheilt Herr D. C. Meijer, denn 
ihn handelt es sich nicht mehr um die Identität, sondern 
nur um die Verstümmelung. Er sagt nach Anführung der 
Worte des van Dyk: „Nun muss man schon ein sehr miss- 
trauischer Kritiker sein, um an der Wahrheit der Mittheilung 
(nämlich derjenigen über die Verstümmelung) zu zweifeln: 
van Dyk schrieb im Jahre 1758 (in diesem Jahre wurde viel- 
mehr sein Buch gedrucktl). Im Jahre 1748 waren die 
Stücke (Schützenbilder) von der langen Wand noch in den 
Doelen."   „Wie sollte man nun annehmen, dass van 
Dyk eine Thatsache, wie das Abschneiden des Bildes, zu 
Unrecht vermeldet haben Würde, während es noch keine 
10 Jahre her War, dass er und jeder seiner Leser die 
Malerei selbst hat sehen können. Vor dieser Zeit kann 
das Abschneiden nicht stattgefunden haben, 
Doelen hing der Rembrandt zufolge dem 
denn auf den 
Stiche nicht
        

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