Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536599
Die "Nachtwache" 
261 
angegeben) von Rembrandt auf einem Schützenbilde ge- 
malt waren, das sicbzur Zeit der Zeugenaussage, 1659, im 
Saale der Cloveniersdoelen befand. Aus dem Zwecke der 
Zeugenaussage 
vor dem Tode 
geht hervor, dass das 
Saskiefs, dem 14. Juni 
Rembrandfsche Bild 
164-2, fertig gewesen 
sein 
mllSS. 
Die Zeugen sagen aus, dass aus ihrer Compagnie und 
Corporalschaft eine Anzahl von 16 Mann gemalt worden 
wären und dass ein Jeder von ihnen ungefähr 100 Gld. be- 
zahlt hätte, der eine etwas mehr, der andere etwas Weniger, 
je nach dem Platze, den ein Jeder auf dem Bilde inne hatte. 
Rembrandt habe also im Ganzen 1600 Gld. für dieses Bild 
erhalten. 
vor 
Hierdurch war unzweifelhaft festgestellt, dass Rembrandt 
dem 14. Juni 1642 für die Cloveniersdoelen ein Schützen- 
stück gemalt hatte, und sowohl Hoogstraten als Baldinucci 
und Schaep waren betreffs ihrer Angabe, dass sich ein 
Rembrandfsches Bild in den Cloveniersdoelenl) befand, be- 
Stätigt worden. Nach einem Stiche des Cloveniersdoelen- 
Saales von einem gewissen" Focke, aus dem Jahre 1748, 
welcher eine daselbst abgehaltene politische Versammlung 
darstellt, waren die Wände dieses Saales noch im Jahre 
1748 mit Bildern behangen, diese also noch nicht nach dem 
Stadthause übergeführt worden. Vor 1758 aber wurde, wie 
erwähnt, das später "Nachtwache" genannte Bild von van 
Dyk im Stadthause restaurirt und darauf beschrieben. Es 
galt also, die Identität des von van Dyk aufge- 
fundenen und des von Rembrandt gemalten und 
 Hoogstraten sagt nur "Doelen"; aber zu der Zeit. da er schrieb, 
bestandennur noch die Cloveniersdoelen und wurden darum gewöhnlich 
Wohl nur einfach Doelen genannt.
        

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