Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536547
E256 
T heil. 
lpitel. 
erster Jugendblüthe stehen, wiederzugeben weiss.  Zu 
den vornehmsten Bildnissen dieser Gruppe gehören die so- 
genannte "Saskia" in Casself) die junge Dame im Louvre, 
Salon earre (Kat. Nr. 419), die junge Frau mit der Nelke 
in Cassel, die sogenannte "Saskia" in der Berliner Galerie 
und andere vorzügliche Portraits. 
"Den Bildnissen jugendlicher Frauen, welche den ge- 
nannten Galerien zu höchstem Schmuck gereichen, schliessen 
sich vorzügliche Bildnisse junger Männer an, welche in sehr 
verwandter Art gemalt sind. So z. B. das Bild des soge- 
nannten "Coppenol" in Cassel (Kat. Nr.  des Poeten 
"Jan Krul" daselbst (Kat. Nr. 351); ebenso das etwas kräftiger 
gemalte Stuclienbild oder Portrait eines jungen Kriegers in 
der Sturmhatibe (Kat. Nr. 357); in gleicher Art ist jedoch 
auch der Kopf des Greises mit der Glatze in derselben 
Galerie (Kat. Nr. 365) behandelt. In die Reihe dieser Por- 
traits gehört aber auch das grandios aufgefasste Bildniss 
eines polnischen Magnaten in der Ermitage zu St. Peters- 
hurg (Kat. Nr. 811). Hier ist die Technik allerdings ge- 
waltiger, die Farbe mehr geharkt als gestrichen, um das 
wetterharte Gesicht in seiner rauhen Männlichkeit so charakte- 
ristisch als möglich wiederzugeben. 
Alle diese Bilder tragen zum Theil 
noch mehrfach Ferdi- 
nand B0l's latente Bezeichnungen. 
Es ist eine Bemühung von mehr als hundert Jahren ge- 
wesen, die besten Bilder Ferdinand Bois herauszusuchen, 
in den Rembrandt-Begriff einzureihen, zu bezeichnen, zu 
gruppiren, kunsthistorisch zu verarbeiten und zuletzt die 
Autorschaft Rembrandts scheinbar nachzuweisen. Es kann 
1) Eine Bezeichnung s. Nr. 16a. 
2) Eine Bezeichnung unter Nr. S 
wiedergegeben.
        

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