Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536539
Der 
wahre Autor 
einiger 
dem H. 
zugeschriebenen Hauptwerke. 
255 
sie 
übertreffen 
dieses 
Portrait 
nicht 
1:111 
seelischmn 
Gehalt. 
Ueber die Züge desselben breitet sich bei 
Willens der Schimmer innerster Seelengüte. 
Energie 
des 
Ungemein ansprechend ist Hauch das Portrait einer alten 
Frau aus einfacherem Stande, Kat. Nr. 805, aus B01's später 
Zeit, in der Technik mit der Potiphar und der Badenden 
in der National-Gallery in London ganz verwandt (es wird 
also Wohl bereits nach 1670 entstanden sein). Gern würde 
ich 
die 
Bofschen 
Bezeichnungen 
verschiedener 
Frauen- 
portraits 
{LUS 
dieser 
Galerie 
bringen, 
YVBIII] 
ES 
mir 
Zeit 
und 
Raum 
jetzt 
gestatteten. 
Ich beschränke mich diesmal darauf, eine Bezeichnung 
von dem Bildniss einer jungen Frau aus dem Besitze der 
Ermitage, Kat. N1". 819, wiederzugeben. (Im Anhang unter 
Nr. 16.) Diese Bezeichnung ist augenblicklich für uns 
wichtiger als diejenigen, welche sich auf den Portraits alter 
Damen daselbst vorfinden, weil diese Bildnisse zum grossen 
Theil in Folge der engverwandten Technik (der gleichen 
Handschrift) durch die für F. B01 bereits festgestellten 
Historienbilder von dem "oeuxrre Rembrandts" ausgeschieden 
und in das Lebenswerk unseres Künstlers eingereiht werden. 
Das letztgenannte Frauenportrait gehört einer anderen 
Epoche des Meisters an als jene zum Theil markig und breit 
gemalten Köpfe alter Frauen, Welche durch das in gleicher 
Technik gehaltene Bild der Berliner Königl. Gal. Joseph 
wird von Potiphafs Frau verklagt" für F. Bol festgestellt 
werden. 
Dieses Portrait leitet uns zu einer Reihe jugendlicher 
Frauenportraits über, Welche in gleicher Farbenbehandlung 
gemalt sind und durch welche F. Bol die etwas porös ge- 
wordene Gesichtshaut junger Frauen, welche nicht mehr in
        

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