Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536510
Der 
wahre 
Autor 
einiger 
dem B. 
mphverke. 
geschriebenen H: 
253 
weiblichen Figuren sind fast ganz dieselben, das Beivtßerk 
sehr ähnlich. Auf dem kleineren Bilde ist an dem oberen 
Ende der Bettstelle nur der Kopf des Amor wiedergegeben 
worden, während auf dem grossen Gemälde der Liebesgott 
in ganzer Gestalt als gefesselt dargestellt worden ist. Das 
Bettzeug mit den breiten Seidenstreifen ist auf beiden Bildern 
dasselbe. Von dem Betthimmel sind in Petersburg nur die 
Vorhänge 
ZU 
sehen. 
Von den betreüentlen Frauengestalten 
drei Bilder ist anzunehmen, dass sie Pels 
der 
weit 
genannten 
eher Ent- 
zücken 
als 
Abscheu 
eingeflösst 
haben 
würden. 
Aber auch die "Badende" in der National-Gallery zu 
Londonf) ein spätes Werk, das in der Zeit entstanden ist. 
in Welcher die "Potiphar" (in Berlin) gemalt wurde,  
Würde Pels für kein Torf- oder Waschweib angesehen haben, 
und auch an der "Susanne." im Haag, mit dem leuchtenden, 
prächtig gemalten Fleisch, der schimmernden Haut, würde 
dieser Holländer gewiss noch Geschmack gefunden haben  
der weiblichen Portraits nicht zu vergessen, die mit frauen- 
hafter Würde, Anmuth und Liebreiz ausgestattet sind.  
Seien es alte, ehrwürdige Matronen, die manches Leid er- 
fahren haben und die mancher Schicksalsschlag getrolfeil 
hat  reichte ihre Jugendzeit doch in die schweren und. 
sorgenvollen Kriegsjahre im ersten Viertel des Jahrhunderts 
zurück  er weiss ihren Zügen einen milden Glanz zu ver- 
leihen, dass man den Eindruck gewinnt, als seien sie ver- 
söhnt mit ihrem Geschick. 
Freundlich und klar 
Frauen ins Leben, lalicken 
schauen die blühenden jungen 
lieblich-schalkhaft oder klug und 
Kat.
        

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