Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536502
1252 
Theil. 
Capitel. 
Maes, 
sollten 
die Holländer 
jener 
Zeit 
absolut 
blind 
gewesen 
sein? 
Den 
Meister, 
der 
sich 
in 
dem 
Bilde 
der 
"Judenbraut" 
ZU 
einziger 
Höhe 
erhob, 
sollte 
Pels 
beklagt 
haben, 
dass 
sich 
verirrt 
und 
Abwege 
auf 
gerathen 
Seia 
dass 
BP 
die 
Wartungen, 
welche 
1113.11 VOH 
ihm 
hegte, 
nicht 
erfüllt 
hätte? ! 
Der 
Vorwurf, 
den 
Pels 
dem 
Rembrandt 
Betreff 
der 
Formenauffassung 
weiblicher 
Gestalten 
macht, 
kann 
doch 
auf 
die 
sogenannte 
"Danaä" 
in 
der 
Ermitage 
Zll 
Petersburg (Kat. Nr. 802) und auf die "Bathseba" im Louvre 
(Kat. der Salle 1a Caze Nr. 96) unmöglich Anwendung finden. 
Amsterdam 
sind 
schönere 
Frauengestalten 
nie 
gemalt 
worden. 
Die 
nleisten 
der 
fettleibigen 
Antwerpener 
innen, 
die 
dem 
grossen 
Rubens 
Modellen 
dienten, 
sind Wahrlich 
nicht poetischer am 
worden. Es dürfte 
nfgefasst und herrlicher in Farbe gesetzt 
in Amsterdam überhaupt schwer gewesen 
sein, ein schöneres Modell zu finden, als dasjenige war, 
welches sich Ferdinand B01 zu der sogenannten „Bathseba"lq) 
ausgewählt 
hatte, 
die 
übrigens 
als 
Esther 
gedacht 
sein 
dürfte, 
die 
für 
den 
König 
Ahasverus 
geschmückt 
wird. 
Das 
grosse 
Bild 
der 
106: 
"Danae 
Petersburg 
steht 
mit 
dem 
kleinen 
Bilde 
Bofs 
der 
Galerie 
VOIl 
Braun- 
schweig, "Tobias wird durch Raguel zu dessen Tochter 
Sarah gefühlt?) in allerinnigster Beziehung. Das grosse 
Gemälde ist jedoch später von ihm gemalt worden. Zu dem 
grossen Bilde hat ihm anstatt einer Frau (wie auf dem 
kleinen 
formen 
junges Mädchen mit schöneren Körper- 
gedient. Lage und Bewegung der beiden 
Bilde) ein 
als Modell 
Im Louvre, 
Salle 
Gaze. 
525.
        

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