Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536491
D er 
wahre Autor 
einiger 
dem H. 
zugeschriebenen Hauptwerke. 
8251 
Ebenso wenig werden dieselben von dem Urtheile Hoog- 
strateifs getroffen, welcher behauptet, Rembrandt habe nichts 
von Perspective verstanden, und seine Bilder hätten deshalb 
den Spott. von Lehrlingen, geschweige denn von Meistern 
erregt. 
Man 
betrachte 
HUT 
die 
hohen, 
Weiten 
Tempelhallen, 
welchen Christus steht, als die Ehebrecherin 
bracht wird.  Hat der Meister, der dieses 
vor ihn ge- 
Bild malte, 
nichts von Perspective verstanden? oder hat er 
Bilde seines Auferstandenen im Buckingham Palace 
in 
so 
dem 
sehr 
gegen diese Regeln verstossen, dass ihn Jemand darum zu 
verspotten vermocht hätte?! Selbst in unserer anspruchs- 
vollen Zeit werden diese Bilder vielmehr als Meisterwerke 
ersten 
Ranges 
bewundert. 
"Phatsächlich 
hat 
B01's 
Perspective 
ebenso 
Wenig 
Wie sein Hellduilkel und seine Formengebung bei seinen 
Zeitgenossen Anstoss erregt. Ist doch sogar ein Adrian von 
Ostade der Hässlichkeit seiner Gestalten wegen von seinen 
Zeitgenossen nicht verspottet worden. Pieter de Hooch, 
Nicolaus Maes und Ger. Dou, die doch auch Helldunkehnalei" 
Waren, sind ihrer Farbe und dieses Ilelldunkels Wegen nie 
herabgesetzt worden.  
Alle 
diese 
Maler 
WEITGI] 
geschätzt, 
und 
besonders 
Dou 
wurde 
hoch 
bdzahlt. 
Nur 
für 
die Malereien Rembrandtä, 
der 
in neuester Zeit 
allgemein für den grössesten Meister Hollands gehalten 
Wurde, und der demnach auch jene herrlichen Bilder, mit 
denen er die Leistungen der genannten Meister weit über- 
traf, gemalt haben müsste, die leuchtender sind als die 
schönen Bilder Pieter de H0och's, klarer und bedeutender 
als 
die 
Werke 
farbenprächtiger 
als 
die 
Bilder 
VOD
        

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