Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536454
Der 
einiger 
wahre Autor 
dem H. zugeschriebenen Hauptwerke. 
24-7 
Auf dem anderen Bilde qualvoller Schmerz der Unge- 
wissheit, was mit dem Leibe des Angebetenen geschehen 
sei. Hier laeseligende Gewissheit, dass er lebt und ihr nahe 
ist,  keine Spur aber von Furcht oder Schreck.  Wirkt 
das Braunschweiger Bild auf das Gemüth des Beschauers 
zumeist durch den Gefühlsausdruck der Personen, so Wirkt 
jenes im Buckingham Palace jedoch nicht minder ergreifend 
durch die gewaltige Wucht der Lichtstimmung, durch die 
herrliche Morgenfeier der Natur. Ist auch Magdalena noch 
in Schmerz und Ungewissheit,  die freudigen Mienen der 
auf dem Grabesrand sitzenden Engel verkündigen uns den 
Sieg des Lebens, und die ganze Natur jubelt dem Auf- 
erstandenen entgegenß) 
Nachdem durch die aufgefundenen Namensinschriften 
Ferdinand Bol's an mehreren der angeführten Bilder nach- 
gewiesen Worden ist, dass er und nicht Rembrandt der Ur- 
heber derselben gewesen ist, so wird uns nunmehr bewusst, 
dass das Urtheil Sandrarts über Rembrandt: "dieser fülle 
um zu verdecken, was dem Horizont zuwider, den Hinter- 
grund mit Finsterschivarz aus", dem Meister dieser Bilder 
niemals gegolten hat, und _dass ebenso Vondel nicht mit 
Bezug auf diese Bilder behauptet haben kann, es gäbe auch 
Söhne der Düsterniss, die wie eine Nachteule sich in das 
Dunkel verkriechen. Hütte Vondel Rembrandt als den 
Meister dieser und anderer herrlicher Gemälde gekannt, so 
Würde er in dem Loblied auf eine Venus, die Phil. Koninck 
gemalt hatte, nicht im Gegensatz zu Rembrandts Malerei 
hervorgehoben haben, dass Phil. Koninck nicht Schemen 
und Schatten male, sondern durch die Klarheit seiner 
B ezeichnung 
B018 
VOH 
folgt 
diesem Bilde 
unter
        

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