Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536384
240 
Theil. 
Capitel. 
In 
dem 
Bilde 
„Christus 
erscheint 
der 
Maria 
Magdalena 
am 
Grabe" 1) 
zeigt 
B01 
den 
Heiland, 
nachdem 
dieser 
die 
eigenen 
Leiden 
überstanden 
und 
E1115 
dem 
Grabesschlaf 
standen 
iStv 
im 
Lichte 
des goldigen Morgenscheines. 
Dieses 
wunderbare Bild 
galt 
selbstverständlich 
bisher 
als 
ein Werk 
Rembrandfs, 
und 
das 
SO 
mehr, 
als 
ein 
Gedicht 
VOIl 
de 
Decker 
vorhanden 
ist, 
Welches sich 
auf ein Bild Rembrandß 
bezog; das den gleichen 
lasse hier das Gedicht de 
Gegen stand 
Deckefs in 
behandelte. Ich 
wörtlicher Ueber- 
Setzung 
folgen 
"Auf 
die 
Abbildung von dem 
Christus, 
auferstandenen 
genmlt 
den 
durch 
sehr 
vortrefflichen 
Rembrandt 
von 
Rhyn. 
Wer 
die 
Geschichte 
lese, 
UDS 
bei 
dem 
heiligen Johannes 
schrieben ist, 
Und dazu das kunstreiche Gemälde sehe, 
Wo (denk' ich dann) wurde der Feder jemals so nett vom Pinsel gefr, 
Oder todte Farbe so nahe gebracht ans Leben"? 
 scheint, dass Christus sagt: Maria, zittre nicht, 
Ich hin's,' der Tod hat an deinem Herrn keinen Theil. 
Sie, solches glaubend, aber noch nicht ganz, 
Scheint zwischen Freude und Betrübniss, Furcht und Hoffnung 
schweben. 
gefolgt, 
Der Grabesfelsen. nach der Kunst hoch in die Luft geleitet, 
Und reich an Schatten, giebt auch eine Majestät 
All dem Rest des Werkes.  Eure meisterlichen Striche, 
Freund Rembrandt, habe ich zuerst längs der Leinwand gehen sehen, 
Darum musste meine Feder etwas reimen von Eurem begabten Pinsel 
Und rühinend von Euren Farben sprechen." 
In 
diesem 
Gedichte 
sagt 
de 
Decker, 
dass 
die 
Worte 
des 
Johannes 
Evangeliums 
der 
AuHassung 
des 
Rem- 
Galerie 
Buckingham 
des 
Palace 
zu London.
        

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