Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1536295
Der 
wahre Autor 
einiger 
dem B. 
zugeschriebenen Hauptwerke. 
281 
ist von vornherein ausgeschlossen, da dieselben nebst einigen 
anderen seiner Hauptwerke den Höhepunkt der ganzen 
holländischen Malerei bedeuten. Die unter Nr. 10 Wieder- 
gegebene Bezeichnung steht auf dem in Berlin befindlichen 
zuerst genannten Bilde völlig unverletzt und deutlich sichtbar 
links von dem etwas erhobenen Fusse der Potiphar auf dem 
Holzboden des Podiums, auf welchem sie sitzt. 
Die Bezeichnung ist von dem Meister mit dem Pinsel- 
stiel in die noch nasse Farbe eingeschrieben worden, steht 
also etwas vertieft und zeigt ein Wenig erhöhte Ränder. 
Die von dem Künstler später über die getrocknete Deck- 
farbe gesetzte dünne Lasurschicht hat sich an den Rändern 
gestaut und die Tiefe erfüllt; auf diese Weise erscheint das 
Namenszeichen uin einen Ton dunkler als der Grund, in 
den es eingesetzt wurde. Der Name F. B01 steht hier in 
einem grossen, liegend gezeichneten B, in der Form dem- 
lelligen sehr ähnlich, welches auf dem Bilde des "Opfers 
Sälßmds" zuerst aufgefunden worden und uns bereits be- 
kannt ist. 
Ein officielles Namenszeichen des Meisters ist auf dem 
Bilde nicht vorhanden und wird, wie anzunehmen ist, bereits 
V01" langer Zeit von demselben entfernt worden sein. 
Links von diesem Namen Bol's befindet sich ein eben- 
falls in die nasse Farbe eingekratztes Monogramm, B1, 
über welchem auch noch das F sichtbar stehen geblieben 
ist. Diese Bez. siehe ebenda unter Nr. ll. 
Eine dritte bisher unbekannte Bezeichnung B0l's auf 
diesem Bilde, die bei gewöhnlicher Beleuchtung zwar nicht 
auf dem Original, wohl aber auf der Photographie desselben, 
nach einer Aufnahme der Photographischen Gesellschaft zu 
Berlin, sehr wohl sichtbar ist, befindet sich in der linken
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.