Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1535780
180 
Theil. 
Capitel. 
läutige 
Unterkunft 
suchen 
musste. 
Es 
fehlte 
ihm 
also 
V0 m 
Herbst 
1656 
ab 
ein 
geeigneter 
Arbeitsraum. 
Mit 
den 
Kunstschätzen 
und 
Raritäten, 
an 
denen 
sein Herz 
gehangen 
hatte, 
waren 
ihm 
auch 
seine Studien 
fortgenommen 
worden 
ein 
nicht 
versehmerzender, 
furchtbarer 
Verlust 
einen 
Künstler! 
konnte 
sich 
hinfori 
nicht 
meh] 
auf 
sein, 
mit 
der 
Zeit 
gesammeltes 
künstlerisches 
Gedanken- 
material 
stützen. 
Wollte 
ferner 
produciren, 
SO 
war 
genöthigt, 
Neues 
3115 
sich 
heraus 
ZU 
schaffen. 
Dazu 
war 
aber 
Rembrandfs Geistigkeit nicht 
mehr 
geeignet, 
wir 
sehen 
ihn fortan gebrochen. Unter solchen Umständen wäre 
allerdings selbst eine tüchtigere künstlerische Kraft erlahmt 
und auf eine Zeit lang unproductiv geworden.  Aus diesen 
Ereignissen, 
die 
unerwartet 
über 
ihn 
hereinbrachen, 
erklärt 
GS 
sich 
also 
durchaus , 
dass 
Rembrandt 
nicht 
im 
Stande 
XVKT, 
selb st 
etwas 
Zll 
verdienen, 
sondern 
dass er 
in 
den 
fol- 
genden Jahren (vom Herbst 1656 
1660) alimentirt werden musste. 
bis 
Die 
zum Ende des Jahres 
tüchtigen Bilder also, 
welche 
in 
diese Lebenszeit Rembrandt? gesetzt worden 
sind, 
können 
in 
diesen 
Jahren 
am 
wenigsten 
entstanden 
sein, 
da 
seine 
Alimentation 
ein 
Gegenbeweis 
ist 
für 
die 
noch 
immer ziemlich bedeutenden Erträge, Welche ihm aus den 
in diese Jahre gesetzten Portraits und den zum Theii vor- 
züglichen Historienbildern hätten zugehen müssenß) 
In dem Bestreben, das Leben des Künstlers mit seinen 
Werken 
in 
eine 
eausale 
Verbindung 
ZU 
bringen, 
vermeinl 
Bode 
den 
ihm 
die 
Jahre 
1655- 
ein- 
gereihten Bildern als ein charakteristisches Merkmal dieser, 
für den Künstler schweren Zeit einen trüben, undurch- 
sichtigßn, 
schweren Ton zu erkennen, 
der 
mit einer 
gewissen 
siehe 
Berechnungen 
im Anhang.
        

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