Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1535603
ß 
Theil. 
Capitel. 
Wissen im Mischen, Auftragen und Nebeneinandersetzen der 
Töne, diese intime Auffassung des Alters ist nur von einem 
Maler in sehr gereiften Jahren zu erwarten. Diese und 
andere Gründe nöthigen mich zu dem Schlusse, dass der 
"Sylvius" nicht im Jahre 1645 gemalt sein kann, die Datirung 
also unecht ist. 
6. Am bedenklichsten allerdings ist es, dass das einzige 
für Rembrandt als wirklich nachgewiesen erachtete Bild 
dieser Zeit  „die Anbetung der Hirten" (in der Pinakothek 
zu München), das er 1646 für den Prinzen Heinrich malte 
und Welches füglich den Kern- und kritischen Ausgangspunkt 
für die ganze Zusammenstellung dieser Bildergruppe bilden 
müsste,  dass gerade dieses Bild nach Auffassung, Com- 
position, Färbung und Technik das unbedeutendste und ge- 
ringste Werk dieser Zeit ist, welches zu den meisten der den 
vierziger Jahren zugewiesenen Bilder, ganz besonders aber 
zu der, bereits im Jahre 1649 aufgeführten "Nachtwache", 
in keinem erklärlichen causalen Zusammenhange steht. 
Liste derjenigen Bilder, welche Rembrandt nach der 
Ansicht des Herrn Dr. Bode in den Jahren 16419-1655 
gemalt haben soll, nebst Beschreibung derselben, 
auszugsweise 
zur Geschichte 
entnommen Dr. Bode's "Studien 
holländischen Malerei." 
1649. 
1. Vertumnus und Pornona. „P0n10na in breitem Stroh- 
hut und reicher Tracht, in den übereinander gelegten Händen 
eine Orange haltend; Vertumnus in Gestalt einer alten Frau, 
mit purpurrothem Kopftuch, der Pomona zuredend. Halbe
        

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