Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1535407
142 
T11 eil. 
Capitel. 
Meister zu gering" ihm dauernd aberkannt und seinen 
Schülern zugewiesen worden sein. Dass die von J. Vliet, 
P. Leeuw und S. Savery radirten resp. herausgegebenen 
Bilder Rembrandt abgesprochen worden sind, davon geben 
die Kataloge verschiedener Museen und die Schriften unserer 
Kunstgelehrten Zeugniss. 
Herr Dr. Bode hat viel dazu gethan, Rembrandt diese 
ihm abgesprochenen Jugendvverke wieder zuzuführen. Er 
sagt in seinem Text zu der „Bilderlese aus kleinen Gemälde- 
sammlungen," Heft VI. 1887, dass ihm eine Fülle von 
Jugendwerken Rembrandts unter allerlei bescheidenen 
Schülernamen entgegengetreten sei und dass diese Jugend- 
Werke der Vorstellung, Welche man von dem grossen Künstler 
und seinen allgemein bekannten Werken nun einmal habe, 
so wenig entsprächen, dass ihn zuweilen ein beängstigendes 
Gefühl 
überkommen 
sei. 
Doch 
seien 
diese 
Werke 
meist 
bezeichnet 
und 
zwar 
zweifellos gleichzeitig und von dem Maler derselben; Form 
und Schreibart seien dabei meist abweichend von den 
späteren Bezeichnungen Rembrandts. Auch die Jahreszahlen 
fehlten meist nicht und umfassten die Zeit von 1627 bis 
1632.  Die meisten dieser Bilder gingen unter dem Namen 
der Maler S. Koninck, J. Livens, Eeckhout und sogar des 
Kupferstechers J. van Vliet. 
Dr. Bode giebt die Zahl dieser Jugendwerke, die nach 
seiner Ansicht unter sich übereinstimmen, auf einige dreissig 
an. Leider ist bisher noch nicht bekannt geworden, welche 
der 
in den verschiedenen 
Galerien 
oder 
im 
Privatbesitze 
findlichen, bisher als Copien geltenden Bilder neuerdings als 
Originalwerke Rembrandtä anerkannt worden sind. 
Eines derselben befindet sich im Staedel-Stift zu Frankfurt 
a-IJBL 
u n d 
gilt 
dem 
Galerie-Katalog 
zufolge 
als 
ein 
Werk
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.