Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1535265
Capitel. 
Irrthum 
und 
kein 
Ende. 
Der dem "Rembrandt" zugeschriebenen Portraits hat 
sich seit langer Zeit die Sagenbildung bemächtigt, und auf 
diese Weise hat es geschehen können, dass viele derselben 
nach solchen Persönlichkeiten benannt sind, die sich zu 
den 
durch 
die 
Datirungen 
der 
Bilder 
angegebenen 
Zeiten 
entweder 
noch 
im 
Kindesalter 
befanden 
Während 
sie 
doch bereits als längst erwachsene Männer und Frauen auf 
ihren vermeintlichen Portraits dargestellt sind,  oder dass 
andere Personen zu den betreffenden Zeiten bereits ver- 
sterben 
Wahren 
Waren, sodass ihre wohlgelungenen und lebens- 
"Bildnisse" erst viele Jahre nach ihrem Tode ge- 
fertigt sein müssten. 
Es wird daraus ersichtlich, 
dass 
bei 
den 
vorhandenen 
Portraits im Laufe der Zeit eine freie Namengebung statt- 
gefunden hat, und zwar aus zweierlei Gründen. Man wollte 
sie einerseits von einander unterscheiden, überhaupt näher 
bezeichnen und gleichsam als kunstgeschichtliche Individuen 
mit Namen nennen und von ihnen mit Leichtigkeit sprechen 
können, ohne jedesmal eine langweilige Beschreibung von 
ihnen geben zu müssen. Aus dem gleichen Grunde hat man 
auch den Planeten und Fixsternen Namen gegeben,  ja, 
bei der Sprachbildung die Substantiva erfunden. Anderer- 
seits wählte man freilich, um die betreffenden Portraits bei
        

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