Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1534950
Charakteristik 
Zur 
Rembrandüs. 
97 
Lebensunterhaltes Wegen 
sich einlösen und retten 
habe versetzen 
könne 1). 
müssen, 
Wieder 
für 
ist 
Ein von Rembrandt unterschriebener derartiger Contrdct 
jedoch nicht vorgefunden worden. 
Indessen war Hendrickje StotTels Rembrandts Wirthin 
und zugleich seine Geliebte geworden. Dies ist die soge- 
nannte „Bäuerin aus Ransdorp", welche Houbraken für 
Rembrandts Frau hält und von der anderweitig erzählt 
wird, er habe sie zuerst als Dienstmädchen ins Haus ge- 
nommen, um ihre Ehrlichkeit und Sparsamkeit zu erproben, 
sowie ihre Geschicklichkeit im Kochen, Waschen und an- 
deren nützlichen Dingen kennen zu lernen, bevor er sie ge- 
heirathet hätte. Das letztere hat Rembrandt allerdings unter- 
lassen, und auch hierin bleiben jene Biographen hinter der 
Wirklichkeit zurück.  Einer unserer neueren Kunsthistoriker 
sagt zu dieser Angelegenheit: "Rembrandt dachte wohl alt- 
biblisch in der ganzen Sache"  und damit soll Rem- 
brandt entschuldigt sein. 
Wie Wenig seine Handlungsweise dem Sinne der bibli- 
schen Legende entspricht, geht aus seinen nunmehr ganz 
aufgeklärten Vermögensverhältnissen hervor. Er heirathet 
die Mutter seiner zWei Kinder?) deshalb nicht, Weil er 
nicht des Willens und auch nicht im Stande war, das Ver- 
mögen seiner verstorbenen Frau an seinen Sohn auszu- 
1) Bis zum Jahre 1650 also scheint Rembrandt ihr nichts gegeben 
zu haben. Auch in dieser Angelegenheit bemerkt man seine Methode, 
Rechtssachen zu verschleppen und dadurch das Recht der Gegenpartei 
illusorisch zu Inachen. 
2) Hendrickje hatte ihm zwei Kinder geboren; das 
zweite, die bereits genannte Cornelia, blieb am Leben. 
starb, 
erste 
das
        

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