Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wer ist Rembrandt?
Person:
Lautner, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1533501
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1534911
Leben Bembrandfs. 
Das 
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Wenn Rembrandt seit dem December des Jahres 1660, 
in welcher Zeit er bekannte, seinem Sohn Titus 950 und 
Hendrickje Stoffels 800 Gld. schuldig zu sein, noch nicht 
die gesammte Schuld abgezahlt hatte, dann Würden die 
eventuell von Rembrandt gemalten Oelbilder,  wenn nach 
seinem Tode von solchen eine "grössere Anzahl vorhanden 
gewesen wäre, deren Werth die Schuldsumme augenscheinlich 
überstiegen hätte, besonders aufgeschrieben und taxirt worden 
sein, da sie mehr als alles andere das Interesse der Gläu- 
biger auf sich gelenkt haben Würden. Sie Würden verkauft 
und der Ueberschuss Würde den Gläubigern übergeben 
worden sein. Die beiden Vormünder der Cornelia aber 
wissen es ganz genau, 
hinterlassen hatte und 
dass 
dass 
Rembrandt so gut wie nichts 
alle vorhandenen Kunstsachen 
allein 
dem 
bekannten 
Compagnie-Verbande 
angehörten. 
Hatte Rembrandt dagegen die Schuld gegen seinen Sohn 
und die Hendrickje bereits getilgt, so gehörten die etwa 
vorhandenen Oelbilder von seiner Hand unter allen Um- 
Ständen den Gläubigern, und weder die Wittwe des Titus 
noch die Vormünder der Cornelia Würden es gewagt haben, 
diese Bilder zu verheimlichen und den Ertrag aus denselben 
den Gläubigern oder die Controlle über Rembrandts Hinter- 
lassenschaft dem Vormunde der "Fitia (der 'I'ochter des 
Titus) zu entziehen. 
Unter diesen Umständen kann also nur angenommen 
werden, dass es n1it der Erklärung der beiden Vormünder 
der Cornelia seine Richtigkeit hatte und dass Rembrandt 
ausser seinem Malgeräth, seinen Kleidern  und einigen 
Skizzen vielleicht  nichts hinterliess. 
wie 
Aus den thatsächlichen Lebensschicksalen Rembrandfs, 
sie in dem Vorangegangenen, getreu den allein zuver-
        

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