Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bis zum Tode Julius II.
Person:
Springer, Anton
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1529639
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1531513
BEGINN DER ARBEIT.  
159 
den Plan zur Gliederung des Raumes, Welchen der Architekt ganz kahl 
tmd nackt gelaffen hatte, gab feinen Conceptionen die erfte flüchtige 
Iförperform und likizzirte vorläufig einzelne Geflalten nach der Natur. 
Vhnu der eigenhändigen Ueberficht der ganzen Compoütion ging jede 
Spur verloren. Ein grofses Blatt in Oxford mit dem Gefammtbilde der 
Decke iPc zwar frühzeitig, noch vor der Malerei des jüngften Gerichtes 
gezeichnet worden, denn es zeigt zwei von dem fpäteren Werke über- 
 
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den 
Skizzen zu 
der Sixtinifchen Kapelle. 
Deckenbildern in 
Oxford. 
deckte Lunettenbilder, es befltzt aber keinen Anfpruch, als eine Arbeit 
Michelangelds felbft zu gelten. Dagegen haben üch, gleichfalls in der 
Oxfordfammlung, die Fragmente eines Skizzenbuches erhalten, in welches 
der Meifier künftlerifche Gedanken, fobald iie volle Klarheit in feiner 
Phantaiie gewbnnen hatten, mit wenigen rafchen aber ücheren Strichen 
einfchrieb. Acht kleine Blättchen, etwa-gioll im Gevierte, auf beiden Seiten 
vollgezeichnet, fmdwxion dem Skizzenbuch auf uns gekommen (F ig. 49); 
Üe reichen hin, um uns über die Natur des Künftlers zu belehren, der 
Offenbar alle vorbereitenden Schritte, alle Verfuche fchweigfam that, Pcill
        

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