Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bis zum Tode Julius II.
Person:
Springer, Anton
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1529639
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1529936
Michelangelds 
Jugend. 
ßfBT-jül mächtige Geflalten bewachen den Eingang und Aus- 
   gang der Horentiner Gefchichte im fünfzehnten Jahrhundert: 
 Coflmo de' Medici und Girolamo Savonarola. In Cofimo 
36! de' Medici begrüfsen wir den klugen Geift, der den Zauber- 
 fpruch errieth und befafs, die Renaiffance in Florenz zu 
frifchem Leben zu erwecken. Der Zauberfpruch lautete: Bücher, Bauteil 
und Bilder. Der Mönch von San Marco aber, heute Volksherrfcher, 
mOFgen Pöbelfpott, träumerifch von der Welt abgewendet und dennoch 
eifrigfies Parteihaxlpt, bedeutet den Abbruch des alten Florenz, den 
nahen Verfall feiner heiteren Freiheit, feiner fittlicherl Kraft, feines 
künftlerifchen Glanzes. Die Nachwelt hat die Verdienfte des einen, die 
Schuld des anderen übertrieben. Lange ehe der alte Coflmo zum höchften 
Anfehen in der Gemeinde gelangt war, reihte fich Florenz den mächtigften 
Staaten Italiens an, überragte es alle an Reichthum, gewerblichenx Fleifs 
Springer, RaKnel und Michelangelo. I. 1I
        

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