Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bis zum Tode Julius II.
Person:
Springer, Anton
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1529639
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1530840
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III. 
DIE 
MAI )ONNEN 
RAFFAEUS. 
vorweift. Beide werden nun in menfchlichere Beziehung gebracht und 
einander innerlich und äufserlich genähert. Die erflen Beifpiele diefer 
Auffaffung bei Raffael bieten zwei Handzeichnungen in Florenz (Br. 518 
und 517). Auf dem einen leicht mit der Feder entworfenen Blatte prefst 
das im Arm der Mutter Pcehende Kind das Geiicht an ihre Wange und 
hebt zärtlich die Augen zur Madonna empor. (Fig. 32.) Die Zeichnung, 
Fig- 
Federzeichnung. 
Florenz, 
Ufflzien. 
in welcher nurh die beiden Köpfe, dann ein Arm der Madonna und der 
Oberkörper des Chriftkindes forgfaltiger ausgeführt lind, gewinnt noch 
dadurch ein erhöhtes Intereffe, dafs fie die für Raffael charakteriliifche 
Form der Hände deutlich wiedergiebt. In der anderen Skizze Pceht die 
Madonna, beinahe bis zum Knie fichtbar, aufrecht in der Mitte des 
Rundes, in welches der Künfller, wie die Kreislinien andeuten, offenbar 
die Gruppe verlegen wollte. (Fig. 33.) Sie hat den Kopf, von welchem der 
Mantel über die linke Schulter den Arm halb verhüllend herabfällt, leicht zur
        

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