Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1526685
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Goethes 
Ästhe 
"S0 sagte sic, ich hör" sie ewig sprechen: 
lflnlpftlllgt hier, was ich dir lang bestimmt! 
Dem (iliicklichcn kann cs an nichts gclarcchcn, 
Der dies Geschenk mit stiller Scclc nimmt: 
Aus Morgcnduft geweht und Sonncnklarhcit, 
Der Dichtung Schleier aus der Hund der YVahrhc 
Solche Bekenntnisse zur Wahrheit hat Goethe oft 
ausgesprochen. "Das Erste und Letzte, was vom Künstler 
gefordert wird, ist Wahrheitslielae." "Wer gegen sich 
selbst und andere wahr ist und bleibt, besitzt die schönste 
Eigenschaft der grofsen Talentef") Und im ,Künstler- 
lied" feiert er die Wahrheit geradezu als Seele aller Kunst. 
Viclgcbildc 
offenbart, 
HWVic Natur im 
Einen Gott nur 
S0 im wciten Kunstgciildc 
NVvht ein Sinn der cw'gr:11 Art; 
Dieses ist der Sinn der XVahrhuit, 
Der sich nur mit Schiincm schmückt 
Und getrost der höchsten Klarhcit 
I-Icllstcn Tags entgegen blickt." 
Eine Sünde gegen die 
Sünde gegen die Kunst. 
Wahrheit 
ist 
zu gleich 
eine 
und Schrift, 
Giftf") 
"Tlubt ihr gelogen in Wort 
Andern ist es und euch ein 
Goethe, 
ein Priester 
der 
der 
Gegner der 
Wahrheit. 
Wirklichkeit, 
ist 
zugleich 
Er unterscheidet also zwischen Wahrheit und Wirklich- 
keit, er verlangt für die Kunst eine besondere Art der 
Wahrheit. "Das Kunstwahre ist vom Naturwahren völlig 
l) Beide Sprüche in den Muxinmcn und Rcllcxioncn wg) Zuhmc 
Xcnicn.
        

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