Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1529551
Der 
Nutzen 
der 
Kunst. 
341 
Es schweigt das Wehen bunger Erdgefühlc, 
Zum "Wolkenbctte wandelt sich die Gruft; 
Bcsänftiget wird jede Lebenswelle, 
Der Tag wird lieblich und die Nacht wird helle U 
Ja, Schiller hatte recht, wenn er die Künstler dankbar 
rühmte: 
„Wie eure Urnen die Gebeine, 
Deckt ihr mit holdem Zauberschcim: 
Der Sorgen schauervollcn Chor. 
jahrtaüsende half ich durehcilet, 
 Der Vorwclt unabschlich Reich; 
Wic lacht die Menschheit, wo ihr wcilet, 
Wic traurig liegt sie hinter euch!"  
S0 möge uns denn Goethe, der trotz seiner stolzen 
Einsamkeit der wärmste Menschenfrennd war, auch heute 
noch und inuner wieder einladen: 
"So kommt denn, Freunde, wenn auf euren WVegen 
Des Lebens Bürde schwer und schwerer drückt, 
Wenn eure Bahn ein frischernculer Segen 
Mit Blumen ziert, mit goldnen Früchten schmückt, 
Wir gehn vereint dem nächsten Tag entgegen! 
So leben wir, so wandeln wir beglückt. 
Und dann auch soll, wenn Enkel um uns trauern, 
Zu ihrer Lust noch unsre Liebe dauern."
        

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