Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1529224
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Goethes 
Ästhetik. 
im Auge 
uns etwa 
geholfen. Ich werde indefs die edle Absicht 
behalten und sehen, was die nächsten Jahre  
Gutes bringen." 
Zweifellos war auch damals Goethe noch 
der 
sicht 
,Ein 
Feldherr 
ohne 
scheint mir 
Heer 
Fürst, 
Der 
die 
Talente 
11111 
nicht 
sich 
rsammelt. 
Und er war auch nicht der Meinung, dafs der Stolz 
dieser Talente unter den Wohlthaten der Fürsten leiden 
müsse. 
Sie 
geben 
Besseres, 
als 
sie 
empfangen. 
„Erlauchte Bettler hab' ich gekannt, 
Künstler und Philosophen genannt; 
Doch wüfsf ich niemand, ungeprahlt, 
Der seine Zeche besser bezahltßg) 
Wie man den bildenden Künstlern am besten bei- 
stehen könne, hat er ausgesprochen, als er auf eine 
gröfsere Reise nach dem westlichen Deutschland zurück- 
blickteß) Er sah in den dortigen wohlhabenden Städten 
oft mit freudiger Überraschung; wie viel Schönes doch 
auch der Bürgersinn mit Verständnis und Opferwilligkeit 
gesammelt und gefördert hatte. Man erwartete nun 
Ratschläge von ihm, wie diese Anfänge der Pflege 
bildender Kunst fortzuführen seien, und da sprach er 
sich sowohl für Köln wie für Frankfurt gegen schulmäfsige 
Kunstakademieen aus. Er meinte, eine "republikanische" 
Form der Kunstfürsorge sei praktischer und im Wesen der 
Künstler besser begründet. Die Künstler und ihre Schüler 
haben ein starkes Bedürfnis, eigene Wege zu gehen; hier 
Direktion und Subordination zu verlangen, sei weder 
Tasso V, I.  2) Gedichte, Zahme Xcnien 4.  
Reise am Rhein, Main und Neckar. 1814 und 
1) 
meiner 
 ß) 
1815. 
Aus
        

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