Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1528646
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Ästhetik. 
Goethes 
seiner 
Derber noch bekommt es einer 
Freunde, Pustkuchen, zu hören: 
"Hat doch. der Walfisch seine 
Mufs ich auch meine haben." 
kritischen 
Laus, 
Die 
Moral 
ist 
immer 
wieder 
"Nicht Augenblicke steh ich still, 
Bei so versteckten Sündcrn, 
Und wer mit mir nicht schreiten will, 
Soll meinen Schritt nicht hindernf") 
ja, man kann 
Kritikers haben. 
sogar 
seine 
Freude 
3.111 
Kläffen 
des 
Stall 
"S0 will der Spitz aus unserm E 
Uns immerfort begleiten, 
Und seines Bellens lauter Schall 
Beweist nur, dafs wir reitenf") 
Einen Nutzen für seine fernere Produktion konnte 
Goethe aus der Rezension früherer Schriften schon 
deshalb nicht haben, weil jedes vollendete Werk bei 
ihm gewissermafsen ein abgelegtes Kleidungsstück oder 
einen verlassenen Standpunkt bedeutete. Er kam gar 
nicht in Gefahr, die gleichen Sachen mit gleichen Fehlern 
der Welt wieder anzubieten. Darum kamen ihm die 
Kritiker immer wie Leute vor, die noch in Erfurt hinter 
ihm herriefen, wenn er schon längst in Weimar war. 
Als Friedrich Schlegel seine Werke in den Heidelberger 
jahrbüchern besprochen hatte, sah Goethe für seine 
Entwickelung keinen Nutzen aus der Betrachtung des 
Vergangenen. „Es seien ja dies alles nur Fetzen und 
Lappen von seiner früheren Existenz," sagte er zu 
Xenicn. 
Zahme 
Gedichte, 
Parabolisch, 
Kläffer.
        

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