Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1528608
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Goethes 
Ästhetik. 
wie er einen Freund zu einem wunderhübschen Mädel 
führt, um ihm einen rechten Genufs zu gönnen?) 
Bald safs das Mädchen nett und freundlich ihnen 
gegenüber, aber der Begleiter des Dichters bleibt hölzern 
und kalt. 
"Er spitzt die Nase, er stiert sie an, 
Betrachft sie herüber, hinüber, 
Und um mich war's gar bald gethan, 
Die Sinne gingen mir über. 
Der liebe Herr für allen Dank 
Führt mich drauf in eine Ecken, 
Und sagU, sie wäre doch allzu schlank 
Und hiitt' auch Sommertlcckcn. 
Da nahm 
meinem 
VOIII 
ich 
Kind 
Adieu 
Und 
ich 
sah 
scheidend 
Höh  
die 
Herre 
Ach 
Gott, 
Herre 
ach 
Gott, 
dich 
Erbarm 
des 
doch 
Herren  
In der Gemäldegalerie geht es ebenso. Unser 
Dichter fühlt sich gepackt und im Innersten ergriffeni. 
„,O Maler! Maler? rief ich laut, 
,Bc1ohn' dir Gott dein Malen! 
Und 
Tlllf 
die 
allerschönste 
Braut 
Kann 
dich 
uns bezahlen. 
für 
herum 
Und sich, da ging mein Herr 
Und stochert) sich die Zähne, 
Registriert) 
Mir meine 
in Katalogum 
Göttersöhne. 
Mein Busen war so voll und bang, 
Von hundert Welten trächtig; 
Ihm war bald was zu kurz, zu lang, 
WägU alles gar bedächtig. 
1) Gedichte, 
standen. 
Kunst, 
und Enthusiast, 
Kenner 
ent- 
etwa I 774
        

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