Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1528064
Die 
Form. 
Als Goethe in Rom lebte, erfuhr er reichlich, dafs 
das Streiten über Kunstfragen auch bei denjenigen 
sehr beliebt ist, die lieber schaffen als theoretisieren 
sollten. Ein Beispiel erzählt er uns?) "Eine Anzahl 
Künstler hatte den Nachmittag im Vatikan zugebracht 
und gingen spät, um nicht den langen Weg durch die 
Stadt zu ihrem Quartier zu nehmen, zu dem Thor an 
der Kolonnade hinaus, an den Weinbergen her bis an 
die Tiber. Sie hatten sich unterwegs gestritten, kamen 
streitend ans Ufer und setzten auf der Überfahrt die 
Unterhaltung lebhaft fort. Nun wirären sie, bei Ripetta 
aussteigend, in den Fall gekommen, sich trennen und 
die von beiden Seiten noch überflüssigen Argumente in 
-de1' Geburt erstickt zu sehen. Sie wurden also einig, 
beisammen zu bleiben und wieder hinüber und herüber 
zu fahren und auf der schwankenden Fähre ihrer 
Dialektik den ferneren Lauf zu lassen. Sie waren 
einmal im Zuge und verlangten von dem Fährmann 
mehrmalige Wiederholung. Dieser auch liefs es sich 
Ital. 
Reise, 
Bericht über 
November 
1737-
        

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