Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Goethes Ästhetik
Person:
Bode, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1526168
Goe thcs 
Ästhetik. 
ist, eine Manifestation geheimer Naturgesetze wäre, die 
uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen 
gebliebenU) Als 0b es nicht ein Urphänomen wäre, 
das wir in seinem letzten und ganzen Wesen nicht 
sehen und verstehen können  ebenso wenig wie wir 
auch sonst die Gottheit sehen und verstehen! Nur ein 
Abglanz des Göttlichen ist für uns wahrnehmbar, dieser 
Abglanz allerdings in unzähligen Werken der Natur und 
der "Menschen. Wohl erscheint uns auf den ersten 
Blick manches Land traurig und verlassen, aber die 
Schönheit fand doch auch dahin den Weg. 
"Sie steigct hernicdcr in tausend (iebildexi, 
Sie schwebct auf Wassern, sie schreitet auf Gel 
Nuch heiligen Mafscxi crgliinzt sie und schallt, 
Und einzig veredelt die Form den Gehalt, 
Verleiht ihm, verleiht ksich die höchste Gewalt] 
ilden, 
Und diese Schönheit rührt uns ähnlich, wie uns der 
Anblick einer guten That rührt. „Wir fühlen dabei, 
(lafs wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen 
einer Heimat iriiher zu sein, nach der unser Bestes, 
Innerstes ungeduldig hinstrebtßii)   
Doch Goethe kehrte zurück aus seinen Gedanken 
und ward seinen Begleiter wieder gewahr. Eckerinann 
war kein Pedant wie Faustens Fainulus, aber mit einem 
"Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdetls nicht erjagen" 
mochte auch er nicht abgespeist sein. 
"Ich habe oft aussprechen hören," meinte er, „die 
Natur sei innner schön, sie sei die Verzweiflung des 
1) Maximen und Rcüexioncn. 
spricht.  3) Wilhelm Meister. 
Pandora. 
Epfmetheus
        

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