Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1522984
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Giulio 
Bonumo. 
sehr verschieden von des Perugino Weise behandelt ist und 
wenigstens bestimmt zeigt, dass er damals sich in der Rich- 
tung des 16. Jahrhunderts ausgebildet hatte. 
Dieses-Titelblatt zeigt einen Triumphbogen mit einem 
Aufsatz, auf welchem die allegorische Figur der Architektur. 
In den Ecken beIinden sich die vier allegorischen Figuren 
der Mathematik, der Musik, der Literatur und der Malerei. 
Zu den Seiten zeigt sich das Portrait und das Wappen des 
Giambattista Caporali, dessen Name in Tafeln geschrieben 
ist. Auf dem zweiten Blatt des Werks ist der „Conte 
Jano Bigazini Perugirlo" Stehend mit Streithannner und in 
Rüstung dargestellt, der es auf seine Piosten in seiner 
Druckerei hat drucken lassen. Die erläuternden Figuren 
im Text sind meistens denen des Cesarino, in dessen in 
Mailand 1521 ausgegebenen Vitruv nachgebildet, namentlich 
auclrdie Darstellung des goldenen Zeitalters und die Er- 
bauung der ersten Hütten, sowie auch der nackte Jüngling 
mit ausgestreckten Armen und Beinen in einem Kreise nach 
Leonardo da Vinci's Erfindung. Alle diese Darstellungen 
sind Metallsehnitle. Hiernach darf das Piunsttaleixt des Ca- 
porali, als ein mehr nachahmendes, nicht sehr hoch ange- 
schlagen werden. 
XIX. 
Giulio 
Romano. 
Über die Lebensverhältnisse dieses Künstlers und sei- 
ner Familie geben eine römische Zeitschrift und eine im 
Jahre 1783 in Mantua erschienene Beschreibung des Palastes 
del Te mehrere auf Documente gegründete Nachrichten 1), 
welche um S0 mehr berechtigt erscheinen, hier im Auszug 
das 
Kunstblatt von 
1847,
        

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