Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1522911
Einige Porlraile 
RafaePs. 
65 
gestifteten Altar im Pantheon zu bestreiten und den Altar 
selbst in gutem Stande halten zu lassen. Noch haben wir 
bereits angegeben, dass D. Girolanm Vagniili, ein Verwandter 
Rafaglas, der erste Iiaplalu dieses Altars war, und können 
jetzt noch hinzufügen, dass (lerselbe aus seinen eigenen Mit- 
teln die Einkünfte der Kapelle vermehrt und auf beiläufig- 
80 Dukaten gebracht hat 1). 
Viertens vermachte Rafael sein Haus, welches er nach 
seinem Plan in Via del borgo von Bramante hatte erbauen 
lassen, seinem Freunde, dem Bernardo Dovizio da Bibiena, 
Cardinal von S. Maria in Portico. Nach der Angabe des 
Marc Antonio Michiel de Ser Vetter halte Rafael 3000 Du- 
katen dafür ausgelegt. 
Endlich überliess er seinen Schülern (liulio Romano 
und Giovan Francesco Peuui alle in seinem Besitz befind- 
lichen Gegenstände der liunst und übertrug; ihnen die Voll- 
endung' der von ibm unfertig- gelassenen Gemälde. 
XVI. 
Über 
einige 
Portraile 
Rafaeljs. 
Z U 
(Nachtrag 
Schon fanden wir (lelegenheit nachzuweisen, dass die 
linabenbildnisse auf dem irrig dem Giovanni SanLi zuge- 
schriebenen Altarblalt im lilnseum zu Berlin, und das, wel- 
ches der verstorbene llr. Dennistoun in Italien erworben, 
den jungen Rafael nicht darstellen können. Dagegen erhält 
die traditionelle Angabe, dass Giovanni Santi durch einen 
der Engel in dem Frescogwemälde zu Cagli, von dem WiP 
auch eine Abbildung gegeben, die Züge seines Söhllßhells 
verewigte, dadurch einen festen Bestand, dass das Portrait 
l) Visconti in der schon angeführten Schrift! "Isfßriß" 6111., p. SO. 
III. Ö
        

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