Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525498
nach 
Zeichnungen 
Rafilefs. 
319 
648, Nr. 51. Hercules erdrückt den Antheius. 
Gest. von Marc Anton. B. Nr. 546. Ein schönes Stu- 
dium nach der Natur zu dieser Darstellung befindet sich in 
der Sammlung der Könige von England und ist abgebildet in 
dem vom Prinzen Albert veranstalteten Werke "Raffaellds 
drawings in Royal Collection at Windsor Castle. Photo- 
graplied by C. Thurston Thompson".  
649, Nr. 54. Das Urtheil des Paris. 
Gest. von Zllarc Anton. B. Nr. 245. Dieses Blatt hat 
der Kupferstecher mit besonderer Liebe und sehr eigen- 
thiimlich behandelt, indem er der ganzen Platte durch hori- 
zontales Reiben mit Bimsteixistaub einen leichten Ton ge- 
geben, den er aber in den Lichtstellen der im Vordergrund 
befindlichen Gegenstände wieder auspolirt hat, wodurch das 
Ganze das Ansehen eines feinen l-Ielldunkels erhielt. Diese 
Wirkung zeigt sich jedoch nur bei den allerersten Abdriicken, 
wie in dem Exemplar in dem Kupferstichcabinet der Biblio- 
thek zu Paris. Alle spätem, wenn auch noch sehr frischen 
Abdrücke haben keine Spur mehr von diesem, nur wie durch 
einen Hauch angeflogeneu Ton. 
651, Nr. 58. Die Geschichte des Amor und der 
Psyche.  
52 Blätter, gest. von Agostino Veneziano und dem Mei- 
ster mit dem Würfel. B. Nr. 255-258 und Nr. 59-70. 
Die Copien oder vielmehr Nachbildungen von Leonard Gaultier 
in kl. qin-IQ. mit immer acht französischen Versen (lau-unter 
bestehen in 41 Blättern und dem Titelblatt. Die Figuren 
sind nach Art der Schule von Fontainebleau sehr in die 
Länge gezogen und die neun neuen mehr hinzugeffigten 
Blätter scheinen den Glasgemälden des Bernard de Palissi 
entnommen. Von diesen, 45 an der Zahl, haben wir bereits 
angegeben, dass sie'nach Composition des Meisters Rosso 
aus Florenz im Jahre 1545 von jenem Palissi für Anne de 
Montmorency sind gefertigt worden und dass sie zur Zeit 
der Revolution zum Theil im Musee des monumens frangais 
in Paris ausgestellt waren. Im Jahre 1818 kamen sie in- 
dessen wieder an den Duc de Bourbon, als Erben des Hau- 
ses Condi-zuriick und nach dessen Tod liess sein Erbe, der 
Herzog von Aumale, in dem Schloss von Chantilly eine Ga- 
lerie zu deren Aufstellung errichten, wo sie sich jetzt noch 
befinden. 
        

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