Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525383
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Nachträge 
zum 
Verzeiclzniss 
43. S. Michael, den Satan hewältigeud. Sehr lleissige 
in Bister ausgeführte Zeichnung nach dem grossen Bild 
im Pariser Museum. Fiat. Nr. 56. 430 Fl. Aus der 
Sammlung iVoodburil. 
44. Die h. Cäcilia, gleich dem Entwurf zum Gemälde in 
Bologna, welchen Marc Anton gestochen. Barlsch 
XIV, Nr. 116. Sehr sorgfältig auf grau Papier ge- 
zeichnet, mit Bister schattirt und mit Weiss gehüllt. 
H. l0"  br. 6"  Hat. Nr. 65. 700 F l. Aus den 
Sammlungen De Piles, Paignon Dyouval, liIarquisVinde, 
_ Dimsdale, Lawrence. Gestochen von Elise Clzeron 
1706, Nie. Bruyn sehr niederländisch, Facsimile in 
der Lawrence Gallery Nr. 21. 
Eine etwas grössere, gleichfalls in Bister ausgeführte 
Zeichnung dieser Composition bewahrt die Albertinische Samm- 
lung in Wien, hat aber noch weniger Anspruch auf Origina- 
lität als der hier verzeichnete. 
Zur Disputa. Der Kopf des Sektirers im Vorder- 
grnude links, sein Gewand und einige Hände. Schö- 
nes Studium nach der Natur in llletallstift gezeichnet. 
Leider hat das Blatt etwas gelitten. lrrig glaubt man 
in dem Kopf das Bildniss des Bramante zu erkennen. 
Grösse 16" 3'" auf 11". Aus den Sammlungen Wicar, 
Ottley, Lawrence. Cat. Nr. 67. Gekauft für das 
Pariser Museum um 420 Fl. 
Zur Disputa. Studium zur linken untern Hälfte der 
Coniposition, etwas abweichend von der Ausführung in 
Fresco. Es sind siebzehn nnbekleidete Figuren, sehr 
geistvoll mit der Feder nach dem Modell gezeichnet. 
H. 11", br. 16"  Hat. Nr. 70. Ans den Sammlungen 
Crozat, Mariette, Lagoy, Dimsdale, Lawrence. Ge- 
stochen vom Grafen Caylus (von der Gegenseite) für 
das Cabinet Crozat. Gekauft für das StädePsche Piunst- 
institnt zu Frankfurt a. M. um 1510 F1. 
Zur Schule von Athen. Studium zum Diogenes. 
Erstlich die ganze Figur mit dem bei ihm liegenden 
Gewand; sodann nochmals besonders der rechte Arm 
und die Beine. Auf röthlich grundirt Papier mit Stift
        

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