Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525351
der 
Zeichnungen 
RafaePs. 
305 
Entwurf zur belle Jardiniere. Maria sitzt rechts 
gewendet und hält das vor ihr stehende Christkind. 
Links kniet der kleine Johannes, der einen Hund zu 
halten scheint. Geistreicher Federentwurf aus den 
Sammlungen H.P.I{night, Lawrence. Fiat. Nr. 30. Diese 
oder eine ganz ähnliche Zeichnung soll sich auch in 
den Sammlungen Crozat, Mariette, Revil befunden haben, 
und nach England gekommen sein. Gekauft von Hru. 
de V05 in Amsterdam um 419 F l. 
Gesf. von A. Barfsch von der Gegenseite 1787, von 
C. Metz für sein Werk: nlmitations of zmcient und modern 
drawings" (London 1798). Nach einer andern, ganz ähn- 
lichen Zeichnung hat auch J. Keller einen Knpferstich ge- 
fertigt. 
31. ltlaria mit dem Christuskinde. Ganze bekleidete 
Figur. Sie hält sitzend das Christkind auf ihrem 
Schoos. Schöner Federentwurf aus HafaePs perugi- 
nischer Epoche. H. S"  br. 5"  Aus den 
Sammlungen Ottley, Lawrence. Fiat. Nr. 52. 
Facsimile in der Lawrence Gallery Nr. 2. Gekauft für 
(las StädePSche Kunstinstitut zu Frankfurt a. M. um 750 Fl. 
32. Heilige Familie. Maria kniet rechts mit dem klei- 
nen Johannes, Joseph sitzt zur Linken bei dem zur 
Erde liegenden Christkinde, welches seine Armchen 
nach der Mutter streckt. Schöner F ederentwurf, mit 
Bister schattirt und mit Weiss gehüllt. H. 7"  br. 
9"  Aus den Sammlungen Iievil, Dimsdale, Law- 
rence. Hat. Nr. 176. Sehr elfectvoll von einem Schü- 
ler RafaePs ausgeführt. Gekauft von Woodburn um 
775 F]. 
33, Madonnenkopf. Fast von vorn gesehen, nieder- 
blickeud und mit einem Schleier bedeckt. Aus RafaePs 
erster llorentiner Periode in Silberstift nach dem Le- 
ben gezeichnet. Nach Woodburn's Katalog wäre es 
die Schwester Rafaelis, wofür jedoch nicht der ge- 
ringste Beweis vorliegt und Elisahetta im Jahre 1506, 
in welche Zeit die Entstehung der Zeichnung zu fallen 
scheint, erst zwölf Jahre alt war. Auf der Rückseite 
III. 90
        

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