Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1525349
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Nachträge 
Z7! 712 
Verzeiclzniss 
br. 10"  Aus den Samnnlungen de Nonä, de Jlliliellllß, 
Lawrence. Hat. Nr. 178. Gekauft von Sam. Wood- 
hurn in London um 95Ü F]. 
Eine täuschende Copie dieser Zeichnung von 'l'i1noteo 
Viti besitzt die Sammlung des StädePschen Kunstinstituts in 
Frankfurt a. M. 
Iefy 
Christi Leichnam betrauert. Christus liegt im 
Schoos der in Ohnmacht gesunkenen Maria, weiche 
von zwei Frauen unterstützt wird; eine stehende Frau 
lüftet ihr den Mantel um den Iiopl. Die Beine des 
Gekreuzigten liegen auf den Knien der zur Erde 
sitzenden Magdalena, die sie umfasst und nach Maria 
blickt. Joseph von Arimathia steht links, Johannes 
rechts mit emporgehobcnen, gcfalteneil Händen; dabei 
noch ein Jünger. In allem acht Figuren und ein Fiopf. 
Diese vorzüglich schön ausgelührte Federzeichnung 
scheint Rafael im Jahre 1505 gefertigt zu haben, als 
bei ihm die peruginische Behandlungsweise noch nicht 
völlig der neuen [lorentiner Richtung gewichen war. 
H. 13"  br .15"  Aus den Sammlungen Mariette, 
Zanctti, Graf Fries in Wien, Lawrence. Hat. Nr. 49. 
Gest. von C. Agricola 1817, und in der Lawrence Gal- 
Nr. 25. Gekauft für das Pariser Museum um 6900 Fl. 
Die Auferstehung Christi. Reiche Composition 
mit der Feder entworfen. fol. Diese Zeichnung ist 
höchstens von einem Schüler BafaePs. Aus der Sannu- 
lung W700dhurn. Hat. Nr. 68. 170 FI. 
Facsimile in der Lawrence Gallery Nr. 27. 
Die h. Familie mit der Fücherpalme. Entwurf 
zur Maria mit dem Iiinde, oben der alte bartlose Kopf 
des Joseph. Studium in Metallstill nach der Natur zu 
dem runden Bilde, welches aus der Galerie Ürlenns in 
die des Herzogs von Bridgewaler kann. Grösse 9" auf 
G". Aus den Sannulungeil Lagoy, Dimsdale, Lawrence. 
Hat. Nr. 33. 
Radirt von Roger-Legoy. Bei Laudon 
kauft für das Pariser Museum um G90 F1. 
229.
        

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