Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524738
der 
Zeichnungen 
HafaePs. 
243 
rentiner Manier in Metallstilt gezeichnet.  Hat. 
Nr. 719. 
7l2.l{opl' eines alten Mannes, der etwas zur Carica- 
tnr neigt. Ein kleines Blatt. 
7l3.Lebensgrosser weiblicher Kopf in Hohle ge- 
zeichnet. Er hat gelitten und ist so stark überarbeitet, 
dass von dem Ursprüngliehen wenig mehr zu erkennen 
ist, und dessen Echtheit ziveifelhailt bleibt. Auf der 
Rückseite zwei Caricaturen und ein Torso, gleichfalls 
in Hohle gezeichnet e- Piat. Nr. 717 u. 718. 
714. Anatomische Studien. Eine ganze Figur, zwei 
Arme und ein Fuss. Sodann noch ein anderes Blatt, 
beide mit der Feder gezeichnet.  Hat. Nr. 683. 
L 
Unter den in dieser Snmmltmg noch weiter dem Ra- 
fael zugeschriebenen Zeichnungen befinden sieh die fünf hier 
nachbenannten, welche aber zu schwach sind, um gegrün- 
deten Anspruch darauf machen zu dürfen. Nämlich: Fiat. 
Nr. 721 u. 722. Vier stehende Männer, gleich Aposteln, 
in des Perugino lifanier mit der Feder gezeichnet. Auf 
der Rückseite zwei Akanthusblätter eines Capitäils. - 
Nr. 691. Ein Kind, welches einen Vogel hält. Unbeden- 
tender Entwurf in Metallstift.  Nr. 676. Ein Ma- 
donnenkopf, kleines Blatt.  Nr. 720. Ein miiiiiilicher 
Kopf mit Bart.  Nr. 710. Ein liegendes Lamm.  
Nr. 711. Der Kopf eines Mannes und ein Löweukopf.  
Ein weit grösseres Interesse gewährt hier noch Nr. 370, 
ein dem Giulio Romano zugeschriebener Entwurf zu Ve- 
nus und Amorin zu Schiff, während ein anderer die 
Seepferde zügelt. Ein Jüngling reitet auf einem Delphin 
und ist von einem schwimmenden Autorin begleitet. Diese 
Zeichnung von grosser Schönheit ist jener, einen Zug von 
Seegüttern darstellend, in der Behandlungsweise sehr ähn- 
lich, welche aus der Sammlung des Sir Thomas Luwrence 
in die zu Oxford gelangte und von Ottley in seinem Werke 
The italian School of design, London 1823, als eine Zeich- 
nung Iiafhelis bekannt gemacht worden ist.- Allein beide 
Zeichnungen glaube ich mit Bestimmtheit (leiäiGiov. Fran-
        

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