Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524677
der 
Zeiclnnmgen 
BafaePs. 
237 
kind hinweist. Oben schwebt eine Glorie kleiner Eu- 
gel, die Instrumente spielen, und einiger Engelsköpfchen. 
Diese schöne Federzeichnung ist sorgfältiger behandelt, 
als es sonst von Rafael zu geschehen pflegte, indem 
er sie für seinen Freund und Genossen bei Perugino, 
Domenico di Paris Alfaui fertigte, wie dieses aus der 
Zuschrift von RafaePs Hand auf der Rückseite zu er- 
sehen ist. Diese lautet: "Recerdo a vei menecho ehe 
me mandate le istrambeti de riciardo di quella tempesta 
che ebbe andando iu uu viagie e che reeerdiate a Ce- 
sarino che iue manda quella predicha e reeomaudatime a 
lui aueora ve rieoro che voi soleeitiate Madonna le 
Atalate che nie manda li denari e vedete (Pavere horo 
e dite a Cesarino che ancera lui li recorda e soleciti e 
se io pose altre p. vei avisatime." Ein Facsimile 
dieser Schrift findet sich in des P. Luigi Pungileeufs 
„Elegie storico di Railaello Santi", Urbino 1829. Was 
noch weiter über diese Zeichnung mitzutheilen wäre, 
findet sich schon im ersten Bande dieses Werkes S. 126 
berichtet; es sell hier nur noch in Erinnerung gebracht 
werden, dass Domenice di Paris Alfani, an den obige 
Zeilen im Jahre 1508 gerichtet sind, die Cempesitien 
der h. Familie benutzte, um ein Altarblatt für die 
Harmeliterkirche zu Perugizl danach auszuführen. Im 
Allgemeinen hielt er sich genau au die Compesitien, 
nur brachte er in der Glerie zwei Engel an, welche 
eine Tafel mit der Dedicatien an die h. Anna halten; 
indessen wurde er in der Ausführung schwach und steif, 
welches letztere besonders bei dem kleinen Johannes 
der Fall ist.  Aus der Sammlung A. Fedi. Hat. Nr. 
741 u. 749. 
679.Sitzende Maria mit dem Christkind auf dem Sehens, 
in drei verschiedenen Entwürfen in Metallstift auf röth- 
lich grundirtes Papier gezeichnet. Auf der Rückseite 
ist nochmals eine ähnliche Darstellung, in welcher das 
Rind den Schleier der lilutter hält; mit der Spitze des 
Piusels in Sepia ausgeführt. Aus Rautaelis mittlerer 
Zeit, Hat. Nr. 730 u. 731.
        

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