Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524626
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Nachträge 
Zllm 
Verzeichniss 
sich in der Albertinischen Sammlung befindet. Herr 
Reiset kaufte 1836 seine Zeichnung aus der Sammlung 
Barni. Rat. Reiset Nr. 46. 
664. Ein junger Mönch. Die halbe, fast lehensgrosse 
Figur scheint einen h. Antonius darzustellen. Er hält 
mit beiden Händen ein Buch vor sich, in dem er liest. 
Das sehr schöne Studium nach der Natur ist leicht in 
schwarzer Kreide entworfen und zum Bausen durch- 
stichelt. Ein Gemälde danach ist mir nicht bekannt, 
doch hat die ganze Stellung der Figur Ähnlichkeit mit 
der des h. Nicolaus von Bari in dem Gemälde zu Blen. 
heim, die Madonna von Ansidei genannt, dessen Ent- 
stehungszeit im Jahre 1505 auch mit der dieser Zeich- 
nung zusammentrifft. Die Hopfbildtlng und Kleidung 
des Bischofs ist jedoch von der des jungen Mönchs sehr 
verschieden. gr. fol.  Ans der Sammlung Denon, 
Rat. Nr. 301, Hat. Reiset Nr. 42. 
665.Der untere Theil zur Disputa. Es sind die zwei 
Gruppen der Kirchenvater mit den sie zunächst nmge. 
benden Figuren, in Allem 20 an der Zahl, neun links, 
elf rechts. Es ist ein erster Entwurf zu dieser Com- 
position und sehr verschieden von der Ausführung in 
Fresco; mit der Feder entworfen, mit Bister schattirt 
und mit Weiss gehöht. qu. foL- Aus den Sammlungen 
Crozat, Rat. Nr. 560, Mariette, Hat. Nr. 688, Ran- 
don de Boisset, Hat. von 1777 Nr. 278, Baron Royer, 
Hat. 1841 Nr. 48, Hat. Reiset Nr. 45.  In der 
Sammlung des Louvre beündet sich im IV. Band der 
römischen Schule eine Copie dieser Zeichnung.  Ge- 
genseitige Radirung von Caylus, die aber keinen Begriii 
von der Schönheit des Originals gibt. 
666.Drei Blumen streuende Horen, Studium in Roth- 
stein zu dem F rescogemälde des Götterfestes in der 
Farnesina in Rom, halbe Figuren. Dieses mit der 
grössten Meisterschaft behandelte Studium scheint Ha- 
fael nach seiner Geliebten gezeichnet zu haben; we- 
nigstens stimmen Gesichtsbildung und mächtiger liör- 
perbau ganz mit andern Studien zu weiblichen Figuren
        

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